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Im Notfall ist sie stets schnell zur Stelle

Sehr persönliche Ansichten: Zehn Fragen an Laura Trumpf. Die Dinklagerin ist stellvertretende SEG-Leiterin der Malteser in Dinklage.

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Engagiert sich für die Malteser, seitdem sie 13 Jahre alt ist: Laura Trumpf aus Dinklage. Foto: M. Niehues

Engagiert sich für die Malteser, seitdem sie 13 Jahre alt ist: Laura Trumpf aus Dinklage. Foto: M. Niehues

Und? Wie ging es in letzter Zeit?
Eigentlich recht gut. Natürlich schränkt die Corona-Pandemie einen extrem in seiner Freizeit ein. Dadurch kann ich unter anderem meine ehrenamtliche Tätigkeit bei den Maltesern in Dinklage nicht vollständig ausüben, da zum Beispiel regelmäßige Treffen der SEG derzeit nicht in Präsenz stattfinden können. Vieles findet in Online-Meetings statt, somit hält man wenigstens etwas Kontakt zu den Mitgliedern. Des Weiteren wird so die Suche nach neuen Mitgliedern deutlich erschwert, da man erstens kaum Leute anwerben kann, und dann kommt dazu, dass man keinen halten kann, wenn kaum etwas stattfindet. Ich bin aber froh, dass es allen Menschen um mich herum gut geht und gesund sind.

Was haben Sie sich einmal so richtig gegönnt?
Ich habe viele kleinere Reisen letztes Jahr unternommen. So war ich auf Mallorca im Juli und im Dezember für ein paar Tage sowie im Herbst in Frankreich. Dort wurde natürlich Paris erkundet – und die Normandie. Die Normandie zu erkunden, war super interessant, da dort viele historische Dinge passiert sind.

Wenn Sie Königin von Deutschland wären: Was gehört als erstes abgeschafft?
Ich würde gerne den Rassismus in allen Richtungen abschaffen. Ich finde es persönlich sehr traurig, wie mit Mitmenschen umgegangen wird, die in einigen Augen „anders“ sind. Ich möchte gerne, dass einfach nach dem Motto „Leben und leben lassen“ gelebt wird und jeder sich an seine Nase fasst.

Welchen Traum werden Sie sich als nächsten erfüllen (können)?
Dass ich im September eine zweijährige Weiterbildung absolvieren kann und somit eins meiner persönlichen Ziele erreichen kann. Ich freue mich sehr auf die Zeit und bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit habe.

Was tun Sie am liebsten?
Am liebsten helfe ich anderen Menschen und verreise gerne. Ich unternehme aber auch gerne was mit den Menschen, dir mir nahe sind.

Welche Eigenschaften mögen Sie an sich selbst? Und welche nicht? 
Meine liebste Eigenschaft an mir selbst  ist meine Hilfsbereitschaft und meine Großzügigkeit. Die bringt mir viel in meinem Ehrenamt, jedoch auch im privaten und beruflichen Umfeld. Da ich ein sehr extrovertierter Mensch bin, schüchtert das manchmal introvertierte Menschen ein. Das stört mich zwischendurch, weil man niemanden einschüchtern möchte.

Welche TV-Sendung mögen Sie am liebsten?
Oh, ich schaue mir super selten im TV Sendungen an. Da ich eher in der Generation lebe, die Netflix oder ähnliches nutzt. Dort schaue ich mir gerne Blacklist oder Brooklyn 99 an. Zwischendurch darf es auch mal eine Dokumentation über Tiere, unseren Planeten oder über wahre Verbrechen sein.

Mit wem würden Sie sich gerne einmal treffen?
Ich würde gerne meine Uroma nochmal treffen. Sie ist kurz nach meinem zwölften Geburtstag verstorben. In meiner Kindheit war ich sehr oft bei ihr, es war eine sehr schöne Zeit.

Was würden Sie gerne einmal wieder essen? 
Ein Eis aus der Eisdiele in Dinklage oder eine Torte von meiner Mama.

Welches Thema von OM-Medien hat Sie am meisten beschäftigt?
Natürlich alles rund um Corona. Ich sehe da noch einen weiten Weg zur Normalität ohne AHA und Masken. Weiter beschäftigt mich alles, was in Dinklage und umzu passiert.


Zur Person:

  • Laura Trumpf ist 22 Jahre alt.
  • Die Dinklagerin ist von Beruf Verwaltungsfachangestellte.
  • Ehrenamtlich engagiert sie sich als stellvertretende SEG-Leitung bei den Maltesern in Dinklage. Landkreisweit ist Trumpf die erste Frau, die eine solche Führungsrolle einnimmt. Die schnelle Einsatzgruppe ist ein erweiterter Rettungsdienst, die bei großen Einsatzlagen alarmiert wird.

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