Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Hybridauto im Emsland explodiert: 200.000 Euro Schaden

Beim Aufladen sind nach ersten Erkenntnissen die Akkus in Brand geraten. Warum, ist noch unklar. Die Flammen griffen auf die Garage über. Das E-Auto muss jetzt aufwändig gesichert werden.

Artikel teilen:
Symbolfoto: Bänsch

Symbolfoto: Bänsch

Ein Hybridauto ist in der Gemeinde Klein Berßen im Landkreis Emsland beim Laden des Akkus in Brand geraten und explodiert. Das Feuer griff in der Nacht zum Sonntag auf das Dach der Garage über, wie ein Feuerwehrsprecher sagte. Als die Einsatzkräfte eintrafen, hätten die Flammen bereits den Überstand der Garage erfasst und drohten auf das Wohnhaus überzugreifen. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle und löschte auch die Brandnester im Garagendach. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt. Der Schaden lag Schätzungen zufolge bei etwa 200.000 Euro.

Es habe einen lauten Knall gegeben, die Explosion habe etwa die Fenster der Garage herausgedrückt, sagte der Feuerwehrsprecher. Beim Löschen sei das Heck des Wagens, in dem der Akku untergebracht sei, ständig gekühlt worden. Das Autowrack sei schließlich in einem sogenannten Hochvoltcontainer abtransportiert und der Container mit Wasser gefüllt worden, weil die Zellen des Akku weiter reagieren könnten. Diese würden so über etwa 48 Stunden gekühlt. Das Haus war nach ersten Erkenntnissen der Polizei nach beendetem Löscheinsatz weiterhin bewohnbar.

Zeit für ein Update! Mit der jüngsten Überarbeitung unserer App haben wir das Nachrichten-Erlebnis auf dem Smartphone weiter verbessert und ausgebaut. Jetzt im Google-Playstore und im  Apple App-Store updaten oder downloaden.

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Hybridauto im Emsland explodiert: 200.000 Euro Schaden - OM online