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Hurra, die Fastnachtszeitung ist da

In aus Jeckensicht trüben Zeiten will das "Centralorgan  des Narrenreichs und aller angrenzenden Länder" für Heiterkeit sorgen. Manches ist bei der aktuellen Ausgabe anders als in früheren Jahren.

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Ein Fan: Ulrich Grafemeyer verkauft die Fastnachtszeitung nicht nur in seinem Geschäft, er liest sie auch besonders gerne. Foto: Lammert

Ein Fan: Ulrich Grafemeyer verkauft die Fastnachtszeitung nicht nur in seinem Geschäft, er liest sie auch besonders gerne. Foto: Lammert

Auch wenn aus bekannten Gründen ab diesem Samstag bis kommenden Dienstag keine Narren feiernd über Dammes Straßen ziehen, weil der Straßencarneval eben wegen der Corona-Pandemie und ihrer Folgen abgesagt ist: Die Carnevalsgesellschaft von 1614 hat es sich nicht nehmen lassen, an diesem Samstag eine neue Ausgabe der Fastnachtszeitung oder des „Centralorgans des Narrenreichs und aller angrenzenden Länder“ zu veröffentlichen.

Präsdent Goda überreicht Ulrich Grafemeyer erstes Exemplar

Benno Goda als Präsident der Carnevalsgesellschaft überreichte Ulrich Grafemeyer, Inhaber des Geschäfts Grafemeyer in Dümmerlohausen, 150 Exemplare, die in den Verkauf gehen. Es ist das letzte Mal, dass das Geschäft Grafemeyer als Verkaufsstelle dient, denn Ulrich Gravemeyer wird es Ende des Monats schließen.

Der Präsident zeigte sich bei der Übergabe der Exemplare sehr zufrieden mit der aktuellen Ausgabe. Selbstredend, ergänzte er, musste auch die stets im Geheimen tagende Redaktion der Fastnachtszeitung, deren Mitglieder sich angeblich nicht einmal untereinander kennen, weil die Sitzungen so geheim sind, der Corona-Pandemie Tribut zollen müssen.

Quarantänus I. wendet sich an närrische Volk

So fehlen auf der Titelseite die Aufrufe des Prinzen und des Kinderprinzen. Dafür wendet sich Quarantänus I. an das närrische Volk.
Und wo keine Umzüge stattfinden, da gibt es natürlich auch keine Auflistung der Umzugsgruppen. Stattdessen haben einige Gruppen die Gelegenheit genutzt, die Jecken per Fastnachtszeitung zu grüßen.

Treu geblieben ist sich die Redaktion aber dahingehend, dass sie in längeren und kürzeren Beiträgen das Geschehen in und um Damme herum seit der 406. Fastnacht beleuchtet.

Die Pflichtlektüre jedes Narren ist zum Preis von 1,50 Euro erhältlich in den Backshops der Firma Overmeyer im K+K-Markt, im Geschäft Nyhuis und in Rüschendorf; in den Backshops Heitmann in Osterfeine, Justus im Combi-Markt; in der Bäckerei Kramer; in den Tankstellen Felta, Tankcenter und Am Südring; am Infopoint im Famila-Markt  sowie in den Geschäften Schlachterei Bruns, Stomann (früher Kuhweide), Buchhandlung Im Alten Rathaus, Grafemeyer in Dümmerlohausen und Busemann im Holdorfer Ortsteil Langenberg.

Eifrige Leser: Benno Goda (links) und Ulrich Grafemeyer freuen sich auf die Lektüre der Fastnachtszeitung. Foto: LammertEifrige Leser: Benno Goda (links) und Ulrich Grafemeyer freuen sich auf die Lektüre der Fastnachtszeitung. Foto: Lammert

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