Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Hubert Stadtsholte macht zum 100. Mal den Arm frei

Dank der gelockerten Corona-Maßnahmen kann das Rote Kreuz in Molbergen 156 Blutspender wieder mit Gegrilltem und Desserts versorgen. Unter den Spendern waren zwei Jubilare und zwei Erstspender.

Artikel teilen:
Alter Hase: Hubert Stadtsholte spendete zum 100. Mal Blut und bekam dafür ein kleines Dankeschön. Foto: Niehaus

Alter Hase: Hubert Stadtsholte spendete zum 100. Mal Blut und bekam dafür ein kleines Dankeschön. Foto: Niehaus

Die DRK-Bereitschaft Molbergen hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der sommerlichen Blutspendeaktion frisch Gegrilltes mit Salat und entsprechenden Getränken und zum Dessert eine große Portion Softeis geboten. Dies war möglich geworden durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen.

„Wir konnten den Spendern endlich wieder einen Imbiss vor Ort anbieten und brauchten sie nicht mit einem Lunchpaket im wahrsten Sinne des Wortes „abzuspeisen“, freute sich der Verantwortliche für das Blutspenden in der Ortsgruppe Molbergen des DRK, Ignatz Niehaus. Insgesamt waren 156 Spender gekommen – unter ihnen auch zwei Erstspender. Bereits zum 100. Mal beteiligte sich Hubert Stadtsholte aus Molbergen an der Spende. Zum 50. Mal spendete Franz-Josef Frye aus Stalförden.

„Dieser Blutspendetermin verlief auch mit den Beschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen, die die Corona-Zeit mit sich bringt, ohne Probleme und der Blutspendedienst sowie die DRK-Ortsgruppe Molbergen waren sehr zufrieden“, lobte die Vorsitzende der Ortsgruppe, Laura Völkerding.

Kleines Jubiläum: Franz-Josef Frye nach seiner 50. Blutspende. Foto: NiehausKleines Jubiläum: Franz-Josef Frye nach seiner 50. Blutspende. Foto: Niehaus

Auch für Hubert Stadtsholte war die Aktion kein Problem. Schließlich hatte der Molberger diese Prozedur schon 99 Mal zuvor gesund überstanden. Für seine 100. Spende erhielt er ein Präsent und einen Gutschein für ein Essen in einem heimischen Restaurant. Ebenso Franz-Josef Frye bekam ein Präsent für seinen Einsatz.

Blutspenden ist eine der wichtigsten Formen des direkten sozialen Engagements. Es geht darum, Menschenleben zu retten – gerade nicht mit Geld, sondern mit persönlichem Einsatz. In dieser Corona-Zeit sind in den Kliniken Blutkonserven knapp, weil nicht so viele potentielle Spender zu den Blutspendeterminen kommen.

Jeder Bundesbürger benötigt einmal im Leben gespendetes Blut

Der hohe Bedarf an Blut sei in erster Linie eine Folge des medizinischen Fortschritts,. heißt es. Viele Operationen, Transplantationen und die Behandlung von Patienten mit bösartigen Tumoren seien nur dank moderner Transfusionsmedizin möglich geworden. Theoretisch benötige jeder Bundesbürger einmal im Leben gespendetes Blut. Da sei es sicher dann auch Verpflichtung, sich beim Blutspenden zu engagieren, finden die engagierten Teilnehmer.

Rund 40 Mitglieder hat das DRK Molbergen. „Wir arbeiten alle ehrenamtlich“, erzählt Laura Völkerding, Vorsitzende der Ortsgruppe des DRK in Molbergen. „Unsere Ortsgruppe bietet elf Termine im Jahr an: vier in Varrelbusch, fünf in Molbergen und zwei in Peheim. Ein Erstspender muss 18 Jahre sein und darf höchstens 68 Jahre alt sein – in der Corona-Zeit allerdings höchstens 60 Jahre.

Sie wollen nichts verpassen, worüber das Oldenburger Münsterland spricht? Dann abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter „Moin, OM!“. Er fasst für Sie das Wichtigste für den Tag auf einen Blick zusammen – immer montags bis freitags zum Start in den Tag.  Hier geht es zur Anmeldung

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Hubert Stadtsholte macht zum 100. Mal den Arm frei - OM online