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Historiker: "Spätaussiedler sind unsichtbar"

Der Wissenschaftler Prof. Dr. Jannis Panagiotidis hat ein Buch zum Thema postsowjetische Migration in Deutschland veröffentlicht. Im Interview bezieht er sich auch auf die Situation in Molbergen.

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Russisches Erbe: Der Historiker und Migrationsforscher Prof. Dr. Jannis Panagiotidis hat soziale, kulturelle, religiöse und politische Aspekte der postsowjetischen Migration in Deutschland aufgearbeitet. Symbolfoto: Fabian Bimmer/dpa

Russisches Erbe: Der Historiker und Migrationsforscher Prof. Dr. Jannis Panagiotidis hat soziale, kulturelle, religiöse und politische Aspekte der postsowjetischen Migration in Deutschland aufgearbeitet. Symbolfoto: Fabian Bimmer/dpa

Über ein in der Forschung bislang nur wenig beachtetes Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte hat der Historiker und Migrationsforscher Prof. Dr. Jannis Panagiotidis nun ein Buch verfasst: „Die postsowjetische Migration in Deutschland – Eine Einführung“. Darin analysiert der 39-Jährige die Situation russischer Spätaussiedler und jüdischer Kontingentflüchtlinge in der Bundesrepublik. Auf mehr als 200 Seiten untersucht er soziale, kulturelle, religiöse und politische Aspekte. Im Gespräch mit der Redaktion gibt Panagiotidis Einblick in seine Forschungsergebnisse und nimmt auch Bezug auf die besondere Situation in Molbergen, wo Spätaussiedler etwa die Hälfte der Bevölkerung ausmachen.

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