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Hilfstransport der Malteser kommt in Belarus an

Die Dinklager Ehrenamtlichen sind wieder aktiv. Am Samstag (8. Mai) nehmen sie von 9 bis 12 Uhr an der Sanderstraße Kleiderspenden entgegen.

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Wortwörtlich randvoll beladen war der Laster, der kürzlich die Hilfsgüter der Dinklager Malteser nach Weißrussland brachte. Foto: Malteser

Wortwörtlich randvoll beladen war der Laster, der kürzlich die Hilfsgüter der Dinklager Malteser nach Weißrussland brachte. Foto: Malteser

Endlich: Die Dinklager Malteser haben wieder einen großen LKW mit Hilfsgütern beladen und nach Belarus gefahren. Die Ware habe mittlerweile ihren Bestimmungsort erreicht. „Das war der erste Transport, der seit Oktober 2019 möglich war“, freute sich nun Franz-Josef Behrens, Leiter der Dinklager Weißrusslandhilfe. „Wir konnten 13 Tonnen Hilfsgüter, Hygienematerial und FFP-2 Masken zu Pfarrer Jan in Ivje auf den Weg bringen.“

Insbesondere die FFP-2 Masken sind in Weißrussland derzeit Mangelware und wurden sehnsüchtig erwartet. Die Malteser hoffen, dass sie schon bald einen weiteren Transport nach Ivje schicken können. Denn die Lager der dortigen Caritas seien aufgrund der langen Pause, in der es keine Lieferungen gab, komplett leer, wissen die Ehrenamtlichen.

Abstands- und Hygieneregeln werden beachtet

Wegen der Corona-Pandemie war die Annahmestelle der Dinklager Malteser seit September 2020 geschlossen. In den Wintermonaten ließ sich kein geeignetes Hygienekonzept umsetzen. Nun stehen Schnelltests zu Verfügung, das Hygienekonzept wurde abgenommen. Franz-Josef Behrens freut sich sehr darauf, dass am Samstag (8. Mai) von 9 bis 12 Uhr wieder eine Spendenannahme möglich sein wird; natürlich unter Einhaltung aller Regeln.

Die Helfer werden morgens vor der Öffnung getestet. Die Annahme ist so organisiert, dass die notwendigen Abstände zu jeder Zeit eingehalten werden können, versichert Behrens. Die Übergabe der Kleiderspenden erfolgt unter freiem Himmel vor dem Gebäude an der Sanderstraße 33. Das Tragen von FFP2-Masken bzw. medizinischen Masken ist dabei sowohl für Helfer als auch für Spender Pflicht.

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