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Hier erfahren Sie, wo Weihnachtsmärkte im Oldenburger Münsterland stattfinden

Vechta, Lohne und Cloppenburg planen ab Ende November einen Weihnachtsmarkt. Cappeln und Bösel  haben ihre bereits abgesagt. Ein Überblick über die Märkte und deren Regeln.

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In Vechta wird es ab dem 25. November (Donnerstag) wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Wer auf dem Markt etwas verzehren möchte, muss die 3G-Regelung erfüllen. Archivfoto: OM-Medien/Schikora

In Vechta wird es ab dem 25. November (Donnerstag) wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Wer auf dem Markt etwas verzehren möchte, muss die 3G-Regelung erfüllen. Archivfoto: OM-Medien/Schikora

Glühwein, Schmalzgebäck und gebrannte Mandeln: Auf das Flair eines wirklichen Weihnachtsmarkts musste das Oldenburger Münsterland aufgrund der Corona-Pandemie im letzten Jahr verzichten. In vielen Kommunen soll in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt stattfinden. Dabei gelten klare Regeln. Eine Übersicht für das Oldenburger Münsterland:

In Cloppenburg wird es in diesem Jahr wieder einen Weihnachtsmarkt geben. Vom 25. November (Donnerstag) bis zum 30. Dezember sollen in der Innenstadt einige Buden aufgebaut werden und auch die Eisbahn soll es geben. Der Zugang soll über ein Armbandsystem geregelt werden, denn auf den Weihnachtsmarkt dürfen nur Geimpfte, Genesene und Getestete (3G-Regel). Die Buden werden täglich zwischen 11 und 22 Uhr geöffnet sein. Für die Eisbahn soll es für Kinder und Jugendliche gesonderte Regeln geben, wie Hubert Kulgemeyer, Geschäftsführer des Stadtmarketings Cloppenburg, gegenüber OM Online bestätigt. Pläne würde es dafür bereits geben.

Der Aufbau der Eisbahn soll am 15. November (Montag) starten. Kulgemeyer setzt fest auf das 3G-Prinzip, da das Einzäunen des Geländes für einen reinen 2G-Betrieb (Geimpfte und Genesene) nur schwer umsetzbar sei. Sollte 2G als Auflage für einen Weihnachtsmarkt von der Landesregierung gefordert werden, dann werde es laut Kulgemeyer in Cloppenburg wahrscheinlich keinen Weihnachtsmarkt geben.

Vechta setzt beim Weihnachtsmarkt auf die 3G-Regel

Auch die Stadt Vechta will ab dem 25. November einen Weihnachtsmarkt auf Basis der 3G-Regeln stattfinden lassen. "Wer bewirtet werden möchte, der muss vorweisen, dass er der 3G-Regel entspricht", erklärt Marktmeister Jens Siemer. Der Weihnachtsmarkt selber sei frei zugänglich. Die Größe sei mit der in den Vorjahren vergleichbar. Ein finaler Plan werde aktuell ausgearbeitet. "Die Menschen haben Sehnsucht nach Normalität", sagt Siemer. Die Erfahrungen der letzten Wochen hätten gezeigt, dass Vieles möglich sei. Siemer freue sich auf den Weihnachtsmarkt, der bis zum 30. Dezember stattfinden soll.

In Lohne wird es dieses Jahr wieder eine Eisbahn geben. Der Zugang zum Weihnachtsmarkt ist aber nur Geimpften und Genesenen vorbehalten. Es gilt die 2G-Regelung. Foto: Stadt LohneTombrägelIn Lohne wird es dieses Jahr wieder eine Eisbahn geben. Der Zugang zum Weihnachtsmarkt ist aber nur Geimpften und Genesenen vorbehalten. Es gilt die 2G-Regelung. Foto: Stadt Lohne/Tombrägel

Etwas anders sieht der Weihnachtsmarkt in Lohne aus. Denn hier gilt die 2G-Regel. "Das gesamte Gelände wird eingezäunt", erklärt Veranstalter Alfons Stratmann. Vom 22. November (Montag) bis zum 23. Dezember haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt auf das Gelände auf dem Neuen Markt. Geplant sind laut der Stadt Lohne Karussells, Imbiss- und Süßigkeitenbuden. Daneben gibt es die Eisbahn. "Wir wollen in der kommenden Woche mit dem Aufbau beginnen", sagt Stratmann. Kinder und Jugendliche sind übrigens von der 2G-Regelung in Lohne ausgenommen. Der Weihnachtsmarkt wird werktags ab 12 Uhr und am Wochenende ab 11 Uhr bis jeweils 23 Uhr geöffnet. Stratmann: "Es ist schön, dass alles wieder stattfinden kann". 

Auch in Molbergen setzten die Verantwortlichen auf die 2G-Regel. Der Weihnachtsmarkt auf dem Adolf-Kolping-Platz soll am 3. Adventswochenende (11./12. Dezember) stattfinden. Das Gelände wird laut Veranstalter eingezäunt. Am Eingang sollen die Impf- und Genesungsnachweise überprüft werden. Los gehen soll es am 11. Dezember (Samstag) um 16 Uhr.

Dinklage veranstaltet einen Weihnachtsmarkt, der an den Adventswochenenden stattfindet. Die Buden sind laut Joe Behrens von der Dinklager Bürgeraktion schon vergeben. Aktuell werde an einem Musikprogramm gearbeitet. Ob die 2G- oder 3G-Regelung gelten werde, sei noch unklar. Ende November soll entschiedne werden; auf der Basis der dann geltenden Landesverordnung natürlich. 

In Damme soll es am 3. Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt geben. Foto: HGV DammeKerstin BurdiekIn Damme soll es am 3. Adventswochenende einen Weihnachtsmarkt geben. Foto: HGV Damme/Kerstin Burdiek

Der Dammer Weihnachtsmarkt findet in diesem Jahr am 11. und 12. Dezember (3. Advent) bei der Scheune Leiber statt. "Wahrscheinlich gilt bei uns die 3G-Regel", sagt City-Managerin Eva Maria Deutschländer. Der Markt werde wieder von der Dammer Hauptschule organisiert.

Einen Weihnachtsmarkt soll es auch in Tange geben. Am 28. November (Sonntag) soll er vor dem Dörpshus stattfinden. Am gleichen Wochenende soll auch in Holdorf ein Weihnachtsmarkt aufgebaut werden. Sowohl am 27. November als auch am 28. November sollen die Verkaufsstände öffnen. Die Rüschendorfer planen für den 1. Advent ihren Markt. Laut Bernhard Decker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie Rüschendorf, gilt dabei die 2G-Regel. Und: "Der Markt ist in diesem Jahr vorrangig für die Rüschendorfer gedacht". Der Steinfelder Weihnachtsmarkt findet erstmals bei der Lohgerberei statt. Die Buden sollen am 28. November in Steinfeld öffnen.

Am 2. Adventswochenende (5./6. Dezember) soll in Löningen der Weihnachtsmarkt stattfinden. Genaueres zum Programm ist hier noch nicht bekannt. Jeweils am 5. Dezember (Samstag) sind Weihnachtsmärkte in Neuenkirchen und Lutten. "Stand jetzt soll in Neuenkirchen die 3G-Regel gelten", berichtet Organisator Andreas Menke. Der sogenannte Weihnachtsmarkt der Vereine soll auf dem Gelände von Kettlers in Neuenkirchen stattfinden. Der Lutter Weihnachtsmarkt findet im Saal und Biergarten von Pickers Gasthaus statt. Laut Organisator Stefan Surmann gelte die 2G-Regelung.

Neben all den stattfindenden Weihnachtsmärkten gibt es auch einige, die bereits abgesagt worden sind. Keine Weihnachtsmärkte gibt es demnach in Vörden, Rechterfeld, Bösel, Cappeln, Garrel, Friesoythe und Elisabethfehn

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