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Helmut Flatken hat schon 125 Mal Blut gespendet

Das DRK bedankt sich für das vorbildliche Engagement in Varrelbusch. Eine "seltene Leistung", sagt der Organisator des Blutspendedienstes in der DRK-Ortsgruppe Molbergen.

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Gerade in den Sommerferien werden Blutspenden knapp: Marianne Pieper (75 Mal) und Helmut Flatken (125 Mal) (von links) sowie Andreas Espelage (50 Mal) (rechts) tun etwas dagegen und wurden durch DRK-Mitarbeiterin Sabrina Schulz mit Präsenten ausgezeichnet. Foto: Landwehr

Gerade in den Sommerferien werden Blutspenden knapp: Marianne Pieper (75 Mal) und Helmut Flatken (125 Mal) (von links) sowie Andreas Espelage (50 Mal) (rechts) tun etwas dagegen und wurden durch DRK-Mitarbeiterin Sabrina Schulz mit Präsenten ausgezeichnet. Foto: Landwehr

Dieses Jubiläum ist selten: Schon 125 Mal hat Helmut Flatken aus Varrelbusch Blut gespendet, um damit Menschen zu helfen. „Wenn Helmut Flatken im Jahr im Schnitt viermal zum Blutspenden gegangen ist, ist er seit 31 Jahren regelmäßiger Spender. Das ist eine seltene Leistung“, lobte der Organisator des Blutspendedienstes in der DRK-Ortsgruppe Molbergen, Ignatz Niehaus.

Insgesamt ließen sich 142 Männer und Frauen beim jüngsten Termin im Varrelbuscher Pfarrheim zur Ader. Unter ihnen waren auch drei Erstspender. Marianne Pieper aus Varrelbusch feierte ebenfalls ein Jubiläum, war sie doch zum 75. Mal zum Blutspenden gekommen. Auch die 50. Blutspenden durch Andreas Espelage und Edeltraud Kirsch, beide aus Cloppenburg, und durch Stefan Möller aus Bethen wurden hervorgehoben. Alle Jubilare erhielten eine, Urkunde ein Weinpräsent und einen Essensgutschein.

„Meine Eltern gingen in Friesoythe regelmäßig zum Blutspenden. Irgendwann sind wir Kinder mitgegangen. Man wächst dann so langsam rein und geht zu jedem örtlichen Termin – vor allem, seit ich in Varrelbusch lebe“, erzählt der 62-jährige Helmut Flatken, der inzwischen auch seine Kinder mitbringt. Dass es vorteilhaft sein kann, regelmäßig Blut zu spenden, hat der Varrelbuscher selbst erlebt. „Einmal passten meine Blutwerte nicht. Ich wurde zurückgestellt. Zwar stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Sache harmlos war, aber es hätten ja auch innere Blutungen oder so etwas sein können“, weiß Flatken. „Und diese Blutuntersuchung ist kostenlos.“

Organisator Ignatz Niehaus war mit der Beteiligung diesmal ausgesprochen zufrieden. Gerade in diesen Wochen herrsche an den Kliniken eine Knappheit an Blutkonserven.

Die Varrelbuscher Teilnehmer hätten verstanden, dass Blutspenden auch eine Form des ehrenamtlichen, gesellschaftlichen Engagements sei. „Aus den 71 Litern Blut, die gespendet wurden, können einige Blutkonserven gewonnen werden. Vielleicht konnten die Varrelbuscher ja damit das ein oder andere Leben retten,“ hofft Ignatz Niehaus.

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