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Heimatfreunde verstärken Vorstandsteam

Eine Satzungsänderung macht es möglich: Irmgard Möhlenkamp und Margret Rescher sind jetzt stellvertretende Vorsitzende des Heimatvereins Lindern. Zudem werden 11 Gästeführer ausgebildet.

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Freuen sich auf die kommenden Aufgaben: (von links) Helmut Künnen (1. Vorsitzender), Hedwig Schute (2. Vorsitzende), Irmgard Möhlenkamp, Margret Rescher (beide stellvertretende Vorsitzende) und Gerd Käter (Schriftführer). Foto: Kock

Freuen sich auf die kommenden Aufgaben: (von links) Helmut Künnen (1. Vorsitzender), Hedwig Schute (2. Vorsitzende), Irmgard Möhlenkamp, Margret Rescher (beide stellvertretende Vorsitzende) und Gerd Käter (Schriftführer). Foto: Kock

Der Heimatverein Lindern konnte dank einer Satzungsänderung das Vorstandsteam verstärken. Fortan werden Irmgard Möhlenkamp und Margret Rescher als weitere stellvertretende Vorsitzende zur Verfügung stehen.

Ursprünglich hatten die Mitglieder bereits im September 2019, neben der schon gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Hedwig Schute, zwei weitere stellvertretende Vorsitzende gewählt, um die Vorstandsarbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Dies konnte aber nicht ins Vereinsregister eingetragen werden, weil die Satzung des Vereins nur einen Stellvertreter zuließ. Daher wurde die Satzung auf der jüngsten Generalversammlung kurzfristig geändert und Möhlenkamp und Rescher sind nun offiziell Teil des Gremiums.

Auch beim Heimatverein habe die Corona-Pandemie alles durcheinander gebracht und zum Teil völlig zum Erliegen gebracht, so Vorsitzender Helmut Künnen. Die Generalversammlung im Februar 2020 war beispielsweise eine der letzten ordnungsgemäß durchgeführten Veranstaltungen. Bis auf eine Fahrradtour im September 2021 durch das Emsland waren alle weiteren geplanten Veranstaltungen ausgefallen. Dennoch seien die Heimatfreunde aus Lindern nicht untätig gewesen: So habe man im Frühjahr 2021 den Internetauftritt des Vereins "ins Netz gebracht", der seither zur Verfügung stehe. Alle aktuellen Termine werden hier eingestellt und können jederzeit abgerufen werden, berichtete Künnen.

Darüber hinaus bemühte sich der Heimatverein darum, Interessenten zu finden, die als Gästeführer tätig sein könnten – auch auf Wunsch des Linderner Bürgermeisters Karsten Hage. Der Bedarf sei in jedem Fall vorhanden, da die Gruppe der Gästeführer in 2019 aus Altersgründen aufgelöst wurde, so Künnen. Aus diesem Grund werden auch auf Initiative des Vorsitzenden 11 Gästeführer ausgebildet durch Clemens große Macke. "Im Laufe des Jahres werden also wieder Gästeführer in Lindern ihre Arbeit aufnehmen", kündigt Vereinschef Helmut Künnen an.

Lindener pflegen und renovieren Anlagen der Hünenstein-Gräber

Zudem war den Linderner Heimatfreunden die Renovierung beziehungsweise eine grundsätzliche Pflege der Hünenstein-Anlagen im Gemeindegebiet ein großes Anliegen. Die Vorbereitungen liefen schon länger, aber erst mit der Zusage der Finanzen durch EU-Gelder und Mittel der Gemeinde Lindern konnte die Maßnahme in Angriff genommen werden. Die Mitglieder pflegten mit Unterstützung des Garten- und Landschaftsbauers Ludwig Schmit das Umfeld und die Zuwegung der Hünensteine in Garen, der Hünensteine in Lindern an der Umgehungsstraße und die Schlingsteine auf der Holthöhe. Dazu stellten sie unter anderem auch Bänke für Besucher auf. Bei der Wasserscheide an der Bockholter Dose waren die Organisatoren ebenfalls tätig und konnten diese Arbeiten im Herbst des vergangenen Jahres abschließen.

Das Ergebnis der Aufräumaktion soll auf der Anradeltour mit anschließendem Grillen am 23. April (Samstag) vorgestellt werden. Außerdem treffen sich die Mitglieder am 27. April (Mittwoch) um 16 Uhr auf dem Linderner Marktplatz zum Klimaspaziergang. Der nächste Münsterlandtag des OM-Heimatbundes findet am 5. November (Samstag) in Lindern statt (die OM-Medien berichteten). Auch hier wird der Heimatverein vertreten sein.

Schließlich planen die Linderner Heimatfreunde vom 10. bis zum 13. Juni 2023 eine mehrtägige Bustour ins Dreiländereck (Lüttich, Luxemburg, Aachen), wenn sich die Vereinsarbeit nach den zahlreichen Corona-Beschränkungen wieder endgültig normalisiert hat.

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