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Heimatfreunde gehen zum Jahresabschluss auf Wanderung

Das traditionelle Treffen des Heimatvereins Damme schließt das Jubiläumsjahr ab. Nach der Wandertour gab es ein schmackhaftes Mahl.

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Die Wandergruppe des Dammer Heimatvereins auf den gestifteten Bänken in der Bexadde. Foto: Archiv Stadtmuseum

Die Wandergruppe des Dammer Heimatvereins auf den gestifteten Bänken in der Bexadde. Foto: Archiv Stadtmuseum

Ob auch schon im Gründungsjahr des Heimat- und Verschönerungsvereins „Oldenburgische Schweiz“ 1897 in Damme die längst traditionelle Kurzwanderung und das Kohlessen stattfanden, ist nicht überliefert. Aber soweit sich  älteren Mitglieder erinnern konnten, gehörte dieser Jahresabschluss „schon immer“ dazu. Trotz leichter Minustemperatur starteten die Wanderlustigen 2 Stunden vorab tatendurstig in der Wienerei und strebten dorthin, wo die Idylle am nächsten lag. Die mit dem Brückenspruch „Liebliches Bexaddetal, grüß dich Gott viel tausendmal!“ ausgezeichnete Niederung bot mit ihrem spätherbstlich gefärbten Laub einen willkommenen Rundgang an ihren Quellen spendenden Hängen entlang.

„Dieses Kleinod der hiesigen Landschaft ist ja bekanntlich eine der attraktivsten Schönheiten der Dammer Berge und zu Recht mittlerweile unter Naturschutz gestellt. Natürlich nahmen die Wanderlustigen auch kurz die Gelegenheit wahr, sich auf den vom Dammer Heimatverein gestifteten Bänken niederzulassen, die nach dem anderen Brückenspruch ‚Help us Gott, datt‘ nu nich kraket‘ angefertigt sind. Man stellte zwar fest, dass einige schnitzende Messer leichte Spuren hinterlassen hatten, die Bänke aber sonst einen stabilen Eindruck machten“, heißt es in der Mitteilung.

Nach Talumrundung geht es zum Markt

Nach der Talumrundung ging es flotten Schritts zum Adventlichen Markt vor der Scheune Leiber, denn das leckere „Schneegestöber“ der Bergfeiner Frauen war den meisten bekannt und sollte auf jeden Fall in der 2022er-Ausgabe genossen werden. Das gelang selbstverständlich und bot Anlass zu allerlei Plaudereien. Doch dann ging’s wirklich zurück in die Wienerei zu Everding, wo der Grünkohl lockte. Bevor aber das Gemüse nebst Würsten, Kasseler und Kartoffeln auf den Tisch kam, begrüßte Vorsitzender Wolfgang Friemerding die 30 Teilnehmer des Abends und bedankte sich insbesondere bei den ehrenamtlich für den Heimatverein Tätigen für die übers Jahr geleistete aufopferungsvolle und zuverlässige Arbeit.

Als Anerkennung lud er sie zu diesem schmackhaften Mahl mit zugehörigen Getränken ein, wie das schon seit langen Jahren zum Abschluss üblich ist. Dass die Everdingsche Küche höchstes Lob erntete, war gesetzt und konnte gar nicht oft genug erwähnt werden. Aber das wiederum gab neben all den gelungenen Heimatvereins-Veranstaltungen des Jubiläumjahres Gesprächsstoff genug, so dass man noch manche Stunde beieinander sitzen blieb.

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