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Heimatbund OM stellt neue Perspektiven vor

Mehr als 70 Vertreter der Heimatvereine, der Landkreise Cloppenburg und Vechta und der 23 Kommunen nahmen am Delegiertentag in Vechta teil. Im Fokus stand die Zusammenarbeit mit den Heimatvereinen.

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Am Rednerpult: Auch der Heimatbund-Präsident Stefan Schute nahm am Delegiertentag in Vechta teil.   Foto: Heimatbund OM

Am Rednerpult: Auch der Heimatbund-Präsident Stefan Schute nahm am Delegiertentag in Vechta teil.   Foto: Heimatbund OM

Aus der Corona-Pandemie zu lernen und die Krise umzuwandeln in positive Impulse – dies ist eine der Aussagen, mit denen Gisela Lünnemann auf dem Delegiertentag des Heimatbundes Oldenburger Münsterland in Vechta überzeugte. Denn der Heimatbund hat die vergangenen 2 Jahre genutzt und sich in vielen Bereichen neu aufgestellt, gab die Geschäftsführerin Einblick. Laut Pressemitteilung lauschten mehr als 70 Vertreter der Heimatvereine, der Landkreise Cloppenburg und Vechta und der 23 Kommunen den Worten Lünnemanns, die Vechtas Bürgermeister Kristian Kater für die Gastfreundschaft und die Unterstützung dankte. „Heimat hat Zukunft“, stellte Lünnemann mit Nachdruck fest und erntete für ihre Worte Applaus.

Um dies zu erreichen, sei der enge Schulterschluss mit den Heimatvereinen wichtig. Unter der Überschrift „meine Arbeit digital erleben“ werden gemeinsam mit zunächst vier Heimatvereinen Projektideen angeschoben. So soll beispielsweise mit dem Heimatverein Goldenstedt die Erstellung eines digitalen Rundgangs im neu konzipierten örtlichen Heimatmuseum möglich werden. Und mit dem Heimatverein Visbek strebe man eine engere Verknüpfung der Archiv- und Bibliotheksbestände an. Dies sei im Zusammenhang mit den großen und umfassenden Digitalisierungsprojekten in der zum Heimatbund gehörenden Heimatbibliothek ein wichtiger Bestandteil. „Weitere Ideen und Vereine sind natürlich jederzeit willkommen“, betonte Lünnemann.

Grundsätzliche Dienstleistung für Heimatvereine soll ausgebaut werden

Darüber hinaus soll die grundsätzliche Dienstleistung für die Heimatvereine weiter ausgebaut werden. Vor allem die Erstellung (und auch Pflege) von eigenen Internetseiten für mittlerweile fast zehn Vereine sei eine wichtige Serviceleistung. Aber auch abseits der digitalen Ebene gebe es viele Ansätze der Zusammenarbeit, so unter anderem die Einbeziehung der Heimatvereine im Bereich der Dorfentwicklung, die Kooperation mit Schulen oder die Einrichtung von „Häusern der Begegnung“. In all diesen Bereichen unterstütze und vernetze der Heimatbund nach Kräften, um das Gemeinsame und die Kultur zu fördern – ganz dem neuen Jahresthema entsprechend „Zusammenhalten und nicht spalten“.

Dieses Motto sei, so berichtete Lünnemann gemeinsam mit Heimatbund-Präsident Stefan Schute, auch zentral beim kommenden Münsterlandtag am 5. November in Lindern. Dieser werde, nach dem erfolgreichen Münsterlandtag in Lohne zum Thema Umwelt, äußerst spannend durch den Gastredner und Filmemacher Torsten Körner sowie ein überraschendes neues Nachmittagsprogramm – mehr werde aber noch nicht verraten.

Was mit Zusammenhalt erreicht werden könne, konnten alle Delegierten nach der Versammlung in Vechta bereits bei der Besichtigung des Sonnenhofes in Deindrup und des neuen Inklusionshauses feststellen, das im Juli eröffnet wird.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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