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Haus Marienstein: Team hofft auf das zweite Halbjahr

Das Endeler Gäste- und Tagungshaus plante in der Corona-Pandemie eher verhalten. Nun haben die Mitarbeiter aber Hoffnung.

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Hoffen auf ein besseres zweites Halbjahr: Aloys Freese, Willi Imbusch, Elena Cutrani, Anne Peters, Luise Meyer, Ulrike Deters, Marianne Kröger und Stephan Korschin. Foto: E. Wenzel

Hoffen auf ein besseres zweites Halbjahr: Aloys Freese, Willi Imbusch, Elena Cutrani, Anne Peters, Luise Meyer, Ulrike Deters, Marianne Kröger und Stephan Korschin. Foto: E. Wenzel

2021 hat das Haus Marienstein kein Programm gedruckt. Das war nicht nötig, da Corona-bedingt keine Veranstaltungen stattfinden konnten. Auch im ersten Halbjahr dieses Jahres gab es kein Programmheft. Das Team des Visbeker Gäste- und Tageshauses macht sich aber Hoffnung für das zweite Halbjahr 2022. 

Die Mitarbeiter des Hauses Marienstein gingen vorsichtig an das Jahr 2022 heran. "Wir haben nichts forciert", erklärt Marianne Kröger aus dem Büro des Hauses. Ein festes Programm stehe nicht an, da die Visbeker nichts fest zusagen könnten – alles sei abhängig vom Verlauf der Corona-Pandemie. "Man weiß nicht, wo die Reise hingeht", meint Kröger.

Interesse für das Haus ist da

Sie erhoffe sich aber im zweiten Halbjahr mehr Spielraum. Wenn die Lockerungen der Regierung greifen, könne sich das Team des Hauses vorstellen, ein Halbjahres-Programm rauszubringen. Konkrete Pläne habe sie noch nicht. Marianne Kröger würde sich aber über eine Rückkehr der Handicap-Disco freuen.

Das Interesse sei auf jeden Fall da, erklärt Kröger. "Das Telefon rappelt", weiß auch ihre Kollegin Ulrike Deters. Viele Ältere würden gerne herkommen und kennen auch das Team persönlich, berichtet Kröger. Sie hätten aber auch Verständnis für Absagen – wie im Dezember. Da musste das angesetzte Frauenfrühstück wieder abgesagt werden.

Ein paar Events könnten aber stattfinden. So seien für den März die  Frauen- und Männerfrühstücke geplant. Dazu seien Anmeldungen für eine Pilgerwanderung mit Klangschalenabend am 26. März möglich. Auch hätte es schon Anfragen von Gruppen gegeben – "aber mit Fragezeichen", ergänzt Kröger. Diese können als Selbstversorger auf dem Gelände des Hauses übernachten oder die Räume als Probe- oder Tagungsraum nutzen. Viele Gruppen hätten auch am Anfang des Jahres wieder abgesagt. 

Viel Eigeninitiative eingebracht

Auch die Kapelle sei nicht vergessen. Willi Imbusch, Vorsitzender des Trägervereins, sei bei Besuchen immer wieder aufgefallen, dass neue Kerzen angezündet worden seien. 

Finanziell belaste die Corona-Pandemie das Haus sehr. Man habe Zimmer an Monteure vermietet und sich so über Wasser halten können, sagt Ulrike Deters vom Büro des Hauses. Und: Die Mitarbeiter seien phasenweise in Kurzarbeit gewesen, erklärt Aloys Freese, der Kassenwart. Niemand habe daher das Team verlassen müssen.

Ohnehin seien die Mitarbeitenden fleißig gewesen. Sie hätten gestrichen und dekoriert, Betten ausgetauscht und die Küche umgestaltet. Das alles geschah im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten, sagt Freese. Auch habe das Team mit eigenen Aktionen versucht, Geld für das Haus Marienstein zu sammeln. Luise Meyer vom Küchenteam etwa habe Neujahrskuchen gebacken und damit Geld gesammelt für neue Gardinen. 

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