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Haus Marienstein startet mit neuem Vorstandsteam

Die Corona-Pandemie hat die Tagungs- und Begegnungsstätte in Endel ordentlich gebeutelt. Nun soll es wieder zur alten Form zurückfinden – mit neuen Gesichtern.

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Engagieren sich für das Haus Marienstein: Aloys Freese (von links), Dirk Faß, Marianne Kröger, Heinz Kranz sowie Martina Schwermer.  Foto: C. Meyer

Engagieren sich für das Haus Marienstein: Aloys Freese (von links), Dirk Faß, Marianne Kröger, Heinz Kranz sowie Martina Schwermer.  Foto: C. Meyer

Der Verein Haus Marienstein hat einen nahezu komplett neuen Vorstand. Aloys Freese ist weiterhin als Kassierer tätig. Ansonsten gibt es einige neue Gesichter, die sich künftig für das Haus Marienstein in Endel einbringen möchten.

Als ihren neuen Vorsitzenden haben die Mitglieder Heinz Kranz gewählt. Er löst damit Willi Imbusch ab, der das Amt 9 Jahre innehatte. Er fühle sich mit dem Haus verbunden, beschreibt Kranz seine Motivation. Er kenne es seit 50 Jahren, sei früher oft vor Ort gewesen. Zuletzt kümmerte er sich um die Kapelle auf dem Gelände. Aloys Freese habe ihn letztlich davon überzeugt, den Vorsitz des Vereins zu übernehmen. „Mir liegt etwas daran, dass es hier weitergeht“, sagt Kranz, er möchte gemeinsam mit dem Team neue Ideen entwickeln.

Programm zum 2. Halbjahr geplant

Sein Stellvertreter im Vorstand ist Dirk Faß, der Olga Kinzel damit ablöst. Er war schon als Referent oft im Haus Marienstein zu Gast, erzählt er. Er sei die „gute Seele“ im Haus, sagt Aloys Freese. Ihm sei die Seelsorge sehr wichtig, ergänzt Faß. Im Haus Marienstein sollen auch weiterhin alle Menschen zusammenkommen können. Deshalb möchte er es weiter fördern. Derzeit arbeitet Faß an einer Chronik zum 50-jährigen Bestehens des Hauses.

Als neue Schriftführerin engagiert sich ab sofort Martina Schwermer, die den Posten von Andrea Rudel übernimmt. Sie habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, ein Ehrenamt zu übernehmen, sagt Schwermer. Da sie beruflich in der Finanzbuchhaltung tätig sei und gerne organisiere, habe der Vorstandsjob beim Haus Marienstein gut zu ihr gepasst.

Und was nimmt das neue Team sich nun vor? Vor allem soll für das 2. Halbjahr wieder ein Programm „wie im alten Stil“ angeboten werden, nachdem das für das erste Halbjahr noch nicht möglich war, erklärt Aloys Freese. Wegen der Corona-Pandemie hätten kaum Veranstaltungen angeboten werden können, viele Besucherinnen und Besucher blieben aus. Mit der Vermietung der Zimmer an Monteure habe sich das Haus finanziell über Wasser halten können.

Haus ist mittlerweile rund um die Uhr besetzt

Aktuell laufen die Buchungsanfragen aber wieder erfreulich, weiß Marianne Kröger, Büroleiterin in der Tagungs- und Begegnungsstätte in Endel, zu berichten. Diverse Gruppen, Vereine wie auch Schulklassen nutzen wieder das Angebot im Haus Marienstein. Das alle 4 Wochen stattfindende Frauenfrühstück werde ebenfalls gut angenommen, sagt Kröger. Seit einigen Wochen nächtigen auch immer wieder einige Pilgerinnen und Pilger spontan im Haus, sagt Marianne Kröger. In der Nähe verläuft der Jakobsweg.

Auf diese Überraschungsgäste sei man mittlerweile auch besser vorbereitet. Das Haus ist neuerdings rund um die Uhr besetzt. So soll künftig die Kapelle täglich von morgens bis abends geöffnet sein. Wie Aloys Freese wissen lässt, sollen möglichst bald auch wieder Messen angeboten werden. Ganz aktuell steht das Haus Marienstein außerdem dem Landkreis Vechta und der Gemeinde Visbek für die Erstunterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine zur Verfügung, ergänzt Martina Schwermer.

Viel Lob sprechen die Vorstandsmitglieder den Mitarbeitenden im Haus Marienstein aus. „Das Personal macht das mit Liebe“, sagt Aloys Freese anerkennend. Marianne Kröger bestätigt, dass sie deshalb viel positives Feedback von Gästen bekomme. Das Haus Marienstein hat sechs Mitarbeitende, drei fest angestellt sowie drei Aushilfskräfte.

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