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Haupt- und Realschule im Saterland: "Die Welt wartet" auf 139 Entlassschüler

Mehr als 400 Eltern, Freunde und Verwandte erlebten die Abschlussfeier mit. Schulleiterin Astrid Fedorowicz lobte das Durchhaltevermögen der vergangenen 2 Jahre unter besonderen Corona-Bedingungen.

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Rosen und Zeugnisse: Schulleiterin Astrid Fedorowicz gratulierte den Absolventen. Foto: M. Passmann

Rosen und Zeugnisse: Schulleiterin Astrid Fedorowicz gratulierte den Absolventen. Foto: M. Passmann

"Die Welt wartet": Dieses Motto hatten die 139 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Saterland für ihre Abschlussfeier am vergangenen Freitag in der Aula des Schulzentrums gewählt. 4 Schüler erhielten im Jahrgang 9 der Hauptschule den Förderschulabschluss, 37 Schüler den Hauptschulabschluss. Im Jahrgang 10 Hauptschule bekamen 2 Schüler den erweiterten Realschul-, 16 den Realschul- und 2 den Hauptschulabschluss. 44 Schüler erhielten im Jahrgang 10 der Realschule den erweiterten Realabschluss und 23 den Realschulabschluss. Mit dem erweiterten Abschluss haben sie die Möglichkeit, direkt auf ein Gymnasium zu wechseln.

Die Abschlussfeier in der prall gefüllten Aula, zu dem neben den Schülern und etwa 400 Eltern, Verwandte und Freunde kamen, begann mit einer Andacht durch Pastoralreferentin Tanja Gamers. Im Mittelpunkt der Andacht stand das Salz der Erde. "Ihr seid das Salz der Erde", meinte Gamers. Dazu hielten die Mädchen und Jungen einen Teller mit Salz in der Hand und dokumentierten dabei auch bildlich ihre Wertschätzung.

Nach dem Gottesdienst folgten die Schüler mit einem Musikbeitrag, ehe Schulleiterin Astrid Fedorowicz die Anwesenden begrüßte. Sie verwies darauf, dass in den vergangenen 2 Jahren das Schulleben durch Corona nicht so wie gewohnt abgelaufen sei. Auf vieles, insbesondere auch auf Klassenfahrten, habe man verzichten müssen. "Es gab leider auch kein Betriebspraktikum", bedauerte die Schulleiterin. "Aber irgendwie haben fast alle Schülerinnen und Schüler den Abschluss geschafft", freute sich Fedorwicz. Man sei froh, dass der Schulalltag wieder eingekehrt sei. Allerdings hätten sich einige Schüler erst wieder daran gewöhnen müssen. Die Schulleiterin ging auch auf das Abschlussmotto ein. "Blickt über das Saterland hinaus." In der Welt gebe es große Veränderungen und auch der Blick auf die Geschehnisse verändere sich. Krieg, Klimawandel oder die Schere von Reich und Armut waren nur einige Schlagwörter. "Geht euren Weg und geht in eine gute Richtung, um die Welt ein bisschen besser zu machen", so die Schulleiterin.

Beitrag der Schwarzlicht-Theater-AG sorgt für Schmunzler

Für ein Schmunzeln sorgte der Beitrag der Schwarzlicht-Theater-AG, der das Schulleben auf humorige Weise Revue passieren ließ. Darauf folgten die Grußworte von der stellvertretenden Bürgermeisterin Monika Knelangen. Sie wünschte den Schülern alles Gute für ihre selbstbestimmte und individuelle Zukunft.

Schülervertreter Leander Wessels blickte auf eine wunderbare Schulzeit zurück. Er betonte in seiner Rede, dass sie vor allem Freundschaften und eine Orientierung an der Schule gefunden haben.

Im Hauptschuljahrgang 9 schnitt Tom Meyer am besten ab, in Jahrgang 10 Lara-Sophie Hillmer und im Jahrgang 10 Realschule Emily Schön. Für ihren Einsatz im Schülervivarium wurde Nico Brinkmann geehrt. Besonderen Einsatz in der Schülervertretung zeigten Luca Collmann, Julian Fugel und Leander Wessel. In "telc" wurde geehrt Eva Dänekas, Kristina Müller und Mariono Gießler.

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