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"Hase Helden" machen Zirkusträume wahr

Kinder und Jugendliche werden in Essen demnächst zu Artisten und Jongleuren ausgebildet. Der Zirkus "Artistikka" stellte sein Projekt jetzt den örtlichen Vereinen vor.

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Artistisch: Die Jugendlichen aus Damme gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: G. Meyer

Artistisch: Die Jugendlichen aus Damme gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Foto: G. Meyer

Farbenfroh und äußerst beweglich hat sich der Kinder- und Jugendzirkus „Artistikka“ bei seinem ersten öffentlichen Auftritt in Essen präsentiert. Im Hotel zum Rathaus gaben die Dammer, die seit Kurzem den Campingplatz an der Hase gepachtet haben, den örtlichen Vereinen eine Kostprobe ihres Könnens. Zu dem Treffen eingeladen hatte der CDU-Gemeindeverband.

Im Anschluss an die mit viel Applaus bedachte Vorführung stellten die beiden Zirkusgründer Lana und David Ebel ihr Projekt vor. Einen Namen hat es bereits: Als "Hase Helden" wollen die Artisten das 1,6 Hektar große Gelände am Unlandweg zu einem lebendigen Veranstaltungsplatz umfunktionieren. Vom Bürgerfest bis zum Konzert sollten gemeinsame Erlebnisse möglich gemacht werden, erklärte Lana Ebel. Auch ein Café werde eröffnen. Klassenfahrten und externe Zeltlager blieben wie bisher möglich. Ein großes Zirkuszelt wird demnächst aufgebaut. In der neuen Manege findet das Herzstück des Projekts, die Arbeit mit Kindern unterschiedlichen Alters, statt. "Wir wollen tolle Gemeinschaftserlebnisse schaffen", betonte Lana Ebel und lobte die Zusammenarbeit mit der Gemeinde. Im Gespräch seien auch Kooperationen, etwa mit dem Zweckverband Hasetal. Die Ebels sind vor einigen Jahren aus Köln nach Damme gezogen. Dort hätten sie mit ihren Angeboten offene Türen eingerannt. Ähnlich solle es auch in Essen sein, hoffen sie. 

Bei den Vereinsvertretern kamen die Ankündigungen gut an. So richtig losgehen soll es aber erst im kommenden Jahr. Lana Ebel ermunterte die Essener, sich mit ihren Wünschen an sie zu wenden. Zwischen den Zirkusangeboten werde versucht, Termine für Events aller Art zu ermöglichen.

CDU plant Tag des Ehrenamtes

Rund 80 eingetragene Vereine gibt es aktuell in der Gemeinde Essen. "Ich wusste nicht, dass es so viele sind", gesteht Christin Kreßmann. Das Gemeinderatsmitglied stellte im Anschluss die Idee der CDU vor, einmal im Jahr einen großen Tag des Ehrenamtes einzuführen. Ähnlich wie bei einer Messe sollen die Vereine und Gruppen sich und ihre Aktivitäten vorstellen und bei den Besuchern um Interesse werben dürfen. Ein Grund sei, dass es immer schwerer werde, Freiwillige für die Vereinsarbeit zu finden, erklärt Kreßmann. Der Tag solle jeweils im Frühsommer stattfinden. 

Thema war auch das von der CDU initiierte Programm „Speed 20.000“.  Finanziell unterstützt werden sollen damit Veranstaltungen und Initiativen, die das Zusammenleben der Generationen und Kulturen stärken. 20.000 Euro sollen dafür jährlich bereitstehen. Der Antrag durchläuft zurzeit die Ratsgremien.

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