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Handelslehranstalten: Schüler und Lehrer erhalten kostenlos Obst

Die Aktion für mehr gesunde Ernährung geht auf Initiative der Schülervertretung zurück. Zur Finanzierung werden Preisgelder eingesetzt, die die Berufsschule in der vergangenen Zeit einheimsen konnte.

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Die Beratungslehrer der Schülervertretung, Volker Lampe (links) und Johanna Jöring (Zweite von links) sowie Schulleiter Ernst Escher (rechts) und Cafeteria-Mitarbeiterin Iris Kröger (Dritte von links)  freuen sich über die Initiative der Schülerschaft. Foto: Timphaus

Die Beratungslehrer der Schülervertretung, Volker Lampe (links) und Johanna Jöring (Zweite von links) sowie Schulleiter Ernst Escher (rechts) und Cafeteria-Mitarbeiterin Iris Kröger (Dritte von links)  freuen sich über die Initiative der Schülerschaft. Foto: Timphaus

"An apple a day keeps the doctor away – ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern", so lautet ein englisches Sprichwort, das seit einigen Wochen auf die Handelslehranstalten Lohne umgemünzt werden könnte. In der Cafeteria bietet die Berufsschule kostenlos Obst für die Schüler und Lehrer an. Die Resonanz auf das Projekt, das die Schülervertretung finanziert, ist bislang sehr positiv.

Die Schulgemeinschaft hatte sich in der vergangenen Zeit – vor allem auf Initiative des Lehrers Volker Lampe – mit verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekten einen Namen gemacht. Eine Folge des Engagements waren einige Auszeichnungen, wie zum Beispiel der Klimaschutzpreis der Stadt Lohne.

Die zugehörigen Preisgelder steckt die Schülervertretung, deren beratende Lehrer Lampe und seine Kollegin Johanna Jöring sind, in den Einkauf von Äpfeln, Birnen und Clementinen, die in der Cafeteria zur kostenlosen Mitnahme und Verzehr bereitgestellt werden. Schulleiter Ernst Escher spricht voller Respekt von dieser Initiative. "Die Schüler hätten das Geld auch einfach auf den Kopf hauen können. Aber sie wollen es lieber für ein Projekt zur gesunden Ernährung investieren", lobt er.

Der Ursprung der Idee, mit der die HLA sinnbildlich auf den Apfel gekommen sind, liegt im Innenhof der Schule, dem sogenannten Rosengarten. Dort stehen einige Apfelbäume, alte Sorten, die traditionell von den Absolventen des Wirtschaftsgymnasiums gepflanzt werden. Das Obst hatten die Hausmeister Ludgert Egert und Reinhard Pille gesammelt und für die Schulgemeinschaft bereitgestellt. Die Aktion kam gut an – und findet nun eine Fortsetzung.

Lampe ist begeistert und sagt, er hoffe auf Nachahmer an anderen Schulen. "Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein nehmen an der Schule einen immer höheren Stellenwert ein“", konstatiert Escher und kritisiert, dass es in Niedersachsen zwar ein Förderprogramm für kostenloses Schulobst an Grund- und Oberschulen, bisher jedoch nicht an Berufsschulen gebe. Zur langfristigen Finanzierung – denn irgendwann sind auch die Preisgelder aufgebraucht – strebt Escher nach eigenen Angaben an, bei Interesse den Förderverein einzubinden.

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