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Hameln und Uni Vechta bei Recyclingpapier bundesweit vorne

Seit 2008 erfasst die Initiative Pro Recyclingpapier den Verbrauch von umweltfreundlichem Papier in deutschen Städten. Nun ziehen die Organisatoren eine Bilanz der vergangenen 15 Jahre.

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Symbolbild: Chowanietz

Symbolbild: Chowanietz

Die Stadt Hameln benutzt besonders viel Recyclingpapier und ist in diesem Jahr bei einem bundesweiten Städte-Ranking auf Platz 2 gelandet. Bei den Hochschulen kam die Universität Vechta sogar auf den ersten Platz. Das geht aus dem aktuellen "Papieratlas" der Initiative Pro Recyclingpapier hervor, der am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde. Er wird seit 2008 jährlich erstellt. Für die Städteauswertung reichten 102 große und mittelgroße Städte ihre Daten ein.

Die Städte hätten durch den Einsatz von Recyclingpapier in den vergangenen Jahren zusammen etwa 1600 Gigawattstunden Energie gespart, hieß es. Wie ein Sprecher der Initiative erläuterte, entsprechen die eingesparten 1600 Gigawattstunden ungefähr der Energiemenge, die nötig ist, um die Einwohner Münchens ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Auch die Wasser-Ersparnis sei beachtlich.

Hameln landete zusammen mit Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen auf Platz zwei, auf Platz 1 kam Nürnberg.

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