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Gymnasium Lohne gibt Einblicke in das neue Oberstufenhaus

Die Bildungseinrichtung lädt für den 30. September zu einem Nachmittag der offenen Tür ein. Der Neubau ist ein Schulgebäude der modernsten Art – und eröffnet neue Möglichkeiten.

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Lichtdurchflutet: Schulleiter Jürgen Schiering steht in der „Gemeinsamen Mitte“ des neuen Oberstufenhauses. Foto: Steinke

Lichtdurchflutet: Schulleiter Jürgen Schiering steht in der „Gemeinsamen Mitte“ des neuen Oberstufenhauses. Foto: Steinke

Der Oberstufen-Neubau des Gymnasiums Lohne gilt als ein Schulgebäude modernster Art. Kurz vor den Sommerferien fertiggestellt, werden die 18 Unterrichtsräume in den drei Etagen seit Schuljahresbeginn ihrer Belastungsprobe unterzogen. Die Schule lädt nun für den 30. September (Freitag) von 15.30 bis 18 Uhr zu einem Nachmittag der offenen Türen ein. "Wir werden alles präsentieren und möchten die Möglichkeiten zeigen, die diese neuen Räumlichkeiten bieten", untermauert Schulleiter Jürgen Schiering die Einladung mit der Ergänzung: "Der Förderverein wird für Kaffee und Kuchen sorgen."

In der Tat ist das neue Gebäude ein schulischer Schatzkasten. Neben den Klassenräumen gibt es neun Differenzierungsräume mit jeweils acht Plätzen. "Dieser Neubau ist keine klassische Flurschule, sondern gruppiert sich um eine gemeinsame Mitte. Diese dient als Aufenthaltsraum in den Pausen, kann aber ebenfalls als Versammlungsraum für bis zu 150 Personen genutzt werden", sagt der Oberstudiendirektor. Zum neuen Konzept gehört auch Transparenz; also viel Glas und offene Räumlichkeiten.

Für den Unterricht sind die neuesten Medien und digitalen Umsetzungsmöglichkeiten vorhanden. Für umweltfreundliche Nachhaltigkeit sorgen die Erdwärmeheizung und die Photovoltaikanlage auf dem Dach, die fast den gesamten Elektrizitätsbedarf des Gebäudes abdeckt.

Landkreis Vechta investierte knapp 12 Millionen Euro

Alle Bereiche sind vollkommen barrierefrei, vom Fahrstuhl bis zu den sanitären Einrichtungen. Sie sind so ausgelegt, dass auch Menschen, die auf eine Trage angewiesen sind, die Schule nutzen können. Selbst für intensive Pflegebedürfnisse ist ein Raum eingerichtet. Einbezogen in die Gestaltung wurden die Außenanlagen, die offen und bunt angelegt sind. Hinzu kommt weiterer Parkraum auf der Rückseite des Neubaus.

In knapp 3-jähriger Bauzeit wurde das neue Oberstufenhaus fertiggestellt. Zu Verzögerungen kam es durch die Corona-Pandemie. Die Planungen lagen in den Händen der Architektin Henrike Thiemann (Münster), und das Investitionsvolumen belief sich auf knapp 12 Millionen Euro, die vom Landkreis Vechta getragen wurden. "In Gesprächen habe ich festgestellt, das Interesse an dem Gebäude ist groß. Und so wollen wir es allen Interessierten einmal vorstellen", bekräftigt Schiering abschließend die Einladung.

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