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Gruppenräume für Böseler Ganztagsbetreuung Ende des Jahres fertig

Zurzeit laufen die Arbeiten am Dach des Anbaus der St.-Martin-Schule. Einziehen können die Schüler zum 2. Schulhalbjahr. Vor der Schule wird die Fladderburger Straße saniert.

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Zimmerarbeiten: Mitarbeiter einer Fachfirma sind mit der Dachkonstruktion für den Anbau beschäftigt. Fotos: Claudia Wimberg

Zimmerarbeiten: Mitarbeiter einer Fachfirma sind mit der Dachkonstruktion für den Anbau beschäftigt. Fotos: Claudia Wimberg

Die Balken für den Dachstuhl schwebten am Morgen per Lastenkran auf die Betondecke, am Abend konnte gerichtet werden: Mitarbeiter einer Fachfirma sind zurzeit mit Zimmerarbeiten auf dem Gelände der Böseler St.-Martin-Schule beschäftigt und bewegen sich mit der Bauleistung im Zeitplan.

Die Koordination von Terminen und die Vergabe von Aufträgen rund um den Anbau der Grundschule gestaltete sich zu Beginn allerdings noch „sportlich“, betonte Josef Runden angesichts von Fristen für Fördergelder. Doch der erforderlichen Fertigstellung bis zum Ende des Jahres „steht jetzt nichts mehr im Weg“, zeigt sich der zuständige Verwaltungsmitarbeiter für Schulen und Gebäudemanagement überzeugt.

Rund 173.000 Euro beträgt die Investition für 2 neue Räume, die die Grundschule für ihr Ganztagsangebot nutzen möchte. Dabei gab es aus der Landeshauptstadt zunächst grünes Licht für eine 65-prozentige Förderung (112.000 Euro), die Kreisschulbaukasse beteiligt sich mit rund 20.300 Euro. Mit 40.700 Euro wird die Kommune zur Kasse gebeten.

Pflasterung geebnet: Die Versackungen auf der Fladderburger Straße sind behoben, jetzt folgt noch der Gehweg. Die Straße bleibt so lange gesperrt.Pflasterung geebnet: Die Versackungen auf der Fladderburger Straße sind behoben, jetzt folgt noch der Gehweg. Die Straße bleibt so lange gesperrt.

2 Gruppenräume von je 30 Quadratmetern entstehen im Bereich des Schulgartens mit Verbindung zum Altbau. Mit einer Trennwand versehen, können sie je nach Bedarf flexibel als kleine und größere Einheiten genutzt werden. „Der Schulgarten bleibt dabei noch großzügig erhalten“, unterstreicht Runden.

Über die Notwendigkeit der Maßnahme gibt es keine 2 Meinungen, unterstreicht Schulleiterin Rita Schorling in Anbetracht des Rechtsanspruchs auf die Ganztagsbetreuung an Grundschulen. Ab 2025 soll die im Bund fixierte Vereinbarung greifen, Gelder für den Ausbau der Infrastruktur fließen deshalb schon jetzt über die Länder.

Aktuell reiche der Platz nicht aus, um sich längerfristig für ein Projekt einzurichten, hatte die Rektorin bereits zu Beginn der Planungen mitgeteilt. Klassenräume müssen stattdessen mehrfach beansprucht werden. Mit dem Anbau erhöht sich der Gestaltungsspielraum und in den neuen Räumen können ab dem 2. Schulhalbjahr 2022 flexibel Auszeiten, die Arbeit in Kleingruppen, sozialpädagogische Angebote oder Gewaltprävention stattfinden.

Versackungen an Fladderburger Straße behoben

Auch in Bösel steigen die Zahlen für die verlässliche Ganztagsbetreuung von Kindern durch die Berufstätigkeit ihrer Eltern. Rita Schorling befürwortet deshalb den Rechtsanspruch als folgerichtige Maßnahme, die der Realität gerecht werde.

Am kommenden Donnerstag kann sie ihre Schützlinge nach den Sommerferien wieder willkommen heißen. Bis dahin soll die Straßensperrung auf der Fladderburger Straße als Hauptzuwegung aufgehoben sein. Nicht zuletzt durch den Bau des benachbarten Begegnungszentrums der St.-Cäcilia Pfarrei war die Pflasterung zum Teil erheblich abgesackt. Die Schäden auf der Straße hat der Böseler Bauhof bereits behoben, jetzt steht noch die Sanierung des Gehwegs an. 

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