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Gruppe für Sehbehinderte will Betroffene stärken und Mut machen

Seit 10 Jahren finden Mitglieder im Gesprächskreis Unterstützung und einen Ort zum Austausch. Zurzeit nehmen rund 35 Teilnehmende das Angebot in Anspruch.

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Seit 10 Jahren dabei: Vorsitzende Martina Kowalski begrüßt die Teilnehmer des Gesprächskreises und Gäste (rechts: Lastrups stellvertretender Bürgermeister Alfons Brinker, links Vorsitzende Rita Otten von der Kontaktstelle für Selbsthilfe im Landkreis Cloppenburg).  Foto: Kowalski

Seit 10 Jahren dabei: Vorsitzende Martina Kowalski begrüßt die Teilnehmer des Gesprächskreises und Gäste (rechts: Lastrups stellvertretender Bürgermeister Alfons Brinker, links Vorsitzende Rita Otten von der Kontaktstelle für Selbsthilfe im Landkreis Cloppenburg).  Foto: Kowalski

Seit 10 Jahren gibt es nun in Lastrup den Gesprächskreis für blinde und sehbehinderte Menschen und deren Angehörige. Am Wochenende feierten die Mitglieder dieses Bestehen zusammen mit einigen Gästen. Mitbegründerin Martina Kowalski formulierte es als Ziel der Gruppe, Betroffene und deren Angehörige im Alltag zu stärken und zu unterstützen, ihnen Mut zu machen und Vertrauen zu schenken.

Der Gesprächskreis für blinde und sehbehinderte Menschen und deren Angehörige wurde 2011 durch Martina und Rainer Kowalski aus Lastrup sowie Karola und Peter Tschirschnitz aus Löningen gegründet. Die Gruppe besteht zurzeit aus circa 35 Mitgliedern. Innerhalb kurzer Zeit nach der Gründung habe es viel Zuspruch gegeben und der Gesprächskreis sei stetig gewachsen.

Verein informiert auch über Hilfsangebote und Mobilität

"Die Gemeinschaft in der Gruppe bringt den Mitgliedern mehr Lebensqualität und dient der Gesundheitsförderung", sagt Vorsitzende Martina Kowalski, die zum 10-jährigen Bestehen neben dem ersten stellvertretenden Bürgermeister der Gemeinde Lastrup, Alfons Brinker, auch Rita Otten von der Kontaktstelle für Selbsthilfe im Landkreis Cloppenburg begrüßen konnte.

Bei ihrem Rückblick benannte die Vorsitzende als Höhepunkte zum Beispiel Ausflüge zu Hilfsmittelausstellungen sowie zur Ausstellung "Barrierefreies Bauen und Wohnen" in Garrel, den Besuch einer Kleingruppe bei der NDR-"Plattenkiste" in Hannover sowie die Themenabende. "Uns war es wichtig, bei einem Miteinander in geselliger Runde Erfahrungen und Neuigkeiten auszutauschen, die Belange von blinden und sehbehinderten Menschen in der Öffentlichkeit zu vertreten, die Sensibilisierung von Menschen mit Seheinschränkungen zu vertiefen und über Hilfsmittel und Hilfsangebote sowie über Mobilität und lebenspraktische Fähigkeiten zu informieren. Dazu haben wir auch immer wieder fachkundige Referenten eingeladen", so Martina Kowalski.

Die Vorsitzende lobte die Zusammenarbeit mit der Kontaktstelle für Selbsthilfe im Landkreis Cloppenburg. Außerdem bedankte sie sich für die Unterstützung der Gemeinde Lastrup und der Kirchengemeinden, die immer ein offenes Ohr für das Anliegen der Gruppe hätten.

  • Info: Die Treffen des Gesprächskreises für blinde und sehbehinderte Menschen findet jeden 3. Montag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr im Pfarrheim Lastrup statt. Für den Gesprächskreis kann man sich bei Martina Kowalski unter Telefon 04472/8590 anmelden.

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