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Größte Belastung in der Pandemie ist nicht der Lernstoff

Das Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium berichtet über den Umgang mit und kreative Angebote in der Corona-Zeit.

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Fantasiereichtum: Um den Schülerinnen und Schülern in der Pandemie Abwechslung zu bieten, hat das CAG beispielsweise Lesungen angeboten. Foto: Bosse

Fantasiereichtum: Um den Schülerinnen und Schülern in der Pandemie Abwechslung zu bieten, hat das CAG beispielsweise Lesungen angeboten. Foto: Bosse

Szenario C – das bedeutet Distanzunterricht. Doch was hieß das für die Schülerinnen und Schüler? Das Clemens-August-Gymnasium (CAG) berichtet aus der Sicht der Schule von der Pandemie: Das Distanzlernen sei eine enorme Herausforderung für viele Kinder gewesen. Der Digitalunterricht funktionierte nach Angaben der Schule im Großen und Ganzen aber gut. Nicht der Lernstoff war belastend, sondern, dass das gewohnte Lernumfeld fehlte. Das Zusammensein mit Freunden und das Bewusstsein, Teil einer Gemeinschaft zu sein, fehlte der ganzen Schulgemeinschaft.

Um dem Gefühl der Vereinsamung entgegenzuwirken, organisierte das Kollegium viele Einzelprojekte. Daraus hat sich ein schulübergreifendes Programm ergeben, das den Kindern und Jugendlichen Abwechslung ermöglichen sollte.

Spaß und gemeinsames Erleben standen dabei im Mittelpunkt. Es gab beispielsweise für Schüler aller Jahrgänge Literaturlesungen der Lehrer – sogar 4. Klassen konnten dort reinschnuppern. Das Angebot, bei dem die Schüler sich in spannende und unbekannte Welten entführen ließen, kam gut an.

Autor beantwortet Fragen aus der Schülerschaft

Zum Welttag des Buches am 23. April wurden weitere Lesungen angeboten. Ein Highlight dieser Veranstaltungsreihe war die digitale Lesung von Kinder- und Jugendbuchautor Fabian Lenk für die Klassen 5 und 6. Der Autor beantwortete im Anschluss geduldig Fragen zu seinen Büchern, der Entstehung dieser und dem Schreiben. Zuhörer und Autor waren gleichermaßen begeistert.

Außerdem fand am 21. April der "Mach-was-Mittwoch" statt. An diesem Tag durften die Computer eine Ruhepause einlegen und die Schulgemeinschaft genoss einen Tag außerhalb der digitalen Lehrer. Das Motto war es, sich selbst und jemand anderem etwas Gutes zu tun. Ob ein gemeinsames Familienfrühstück, Zeit mit dem Haustier oder einem guten Freund. Dabei engagierten sich viele Schülerinnen und Schüler gesellschaftlich. So wurde unter anderem Müll gesammelt und für die Nachbarschaft gebacken.

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