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Großes Hafenfest lockt zahlreiche Besucher ans Barßeler Tief

Shantychöre aus Bensersiel, Essen und Barßel sorgen für viel Unterhaltung beim großen Hafenfest. Die Band "Sturmflut" heizt den Gästen ein. Über 1000 Besucher strömen ans Ufer des Barßeler Tiefs.

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Auf See: Begehrt war die Fahrt mit der Tjalk „Angela von Barßel“. Foto: Passmann

Auf See: Begehrt war die Fahrt mit der Tjalk „Angela von Barßel“. Foto: Passmann

Drei Tage Stimmung pur gab es bei der 41. Auflage des Hafenfestes in Barßel, das nach 2 Jahren wieder stattfinden konnte. Bei herrlichem Sommerwetter tummelten sich bei der maritimen Veranstaltung auf und am Wasser am Hafen in Barßel Tausende von Besuchern und ließen sich vom Ambiente einfangen. Das Fest am Wasser ist bei den Gästen sehr beliebt, denn wohl jeder im Sommer ist gerne am Wasser – erst recht, wenn dort allerlei geboten wird.

Eine Augenweide für die Besucher war unter anderem die Korso- und Lichterfahrt der Wassersportler am Samstagabend. Es entstand ein eindrucksvolles Bild in der Dunkelheit. Die Skipper hatten ihre Boote wunderbar über Top geflaggt. Da fiel es der Jury schwer, die bestgeschmückten Boote zu prämieren. Und was durfte in einem Seemannsdorf nicht fehlen? Richtig, Seemannslieder und Shantys. Das große Shantychor-Treffen mit den Chören aus Bensersiel, Essen und Barßel wurde im Festzelt abgehalten. Viele Besucher lauschten den Stimmen der Sänger.

Ohnehin gab es reichlich Musik. Auf der Festplatzbühne rockten DJs und die Band "Sturmflut" am Abend die Gäste. Außerdem haben seit vielen Jahren die kleinen Besucher ihren großen Auftritt bei der Miniplaybackshow von Anita Pastoor und DJ Ewald Schmidt. Die Nachwuchstalente gaben vor einem großen Publikum ihr Bestes. Die Tanzgruppe des Jugendzentrums Barßel erfreute die Gäste mit flotten Tänzen. Viele der Besucher griffen zudem in die Loseimer des Bürger- und Heimatvereins Barßel und hofften auf den großen Gewinn bei der Hafenfesttombola.

Die Gelegenheit, einmal mit der Tjalk "Angela von Barßel" oder mit der MS "Spitzhörn" einen Törn über Soeste und Barßeler Tief zu unternehmen, ließen sich zahlreiche Gäste nicht nehmen. Den besten Sitzplatz hatten die Mieter der Hausboote. Von Bord konnte sie das Treiben an Land beobachten.

Gut zu tun hatte auch das "Wassertaxi", dass die Gäste über den Hafen zum Treffpunkt beim Leuchtturm „Rote Sand“ beförderte. Zum Abschluss der drei maritimen Tage gab es am Sonntag das Höhenfeuerwerk – ein buntes Spektakel am dunklen Himmel über Barßel. Jens Lindstädt, Geschäftsführer der Touristik Barßel-Saterland, zeigte sich als Veranstalter mehr als zufrieden. "Wir hatten drei Tage gutes Wetter und viele Besucher. Was will man mehr", so der Geschäftsführer.

Auf die große Bühne: Bei der Miniplayback-Show konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen. Foto: PassmannAuf die große Bühne: Bei der Miniplayback-Show konnten die Kinder ihr Können unter Beweis stellen. Foto: Passmann

2 Jahre mussten die Barßelerinnen und Barßeler auf ihre 5. Jahreszeit verzichten. "Schön, dass Sie alle da sind, um mit uns auf der maritimen Festmeile zu feiern". Barßels ehemaliger Bürgermeister Johannes Budde dankte am Freitag allen Helfern, die zum Gelingen des Festes beigetragen hatten. Entgegen dem Volksmund "Viele Köche verderben den Brei“, sei das Hafenfest auf ganz viele ehrenamtliche Helfer angewiesen", meinte der stellvertretende Bürgermeister Steffen Haak, der den hauptamtlichen Bürgermeister Nils Anhuth coronabedingt vertrat.

Zum gelungenen Fest gehöre auch eine ordentliche Portion Ideenreichtum, gewürzt mit einer Prise Verrücktheit. "Das Fest steht und fällt mit den Vereinen. So freue ich mich, dass wieder viele von ihnen mit an Bord sind", so Haak. Auch das zeige das Zusammengehörigkeitsgefühl der Barßeler.

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