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Großer Andrang bei der Jobmesse an der Johannes-Schule

In der Bakumer Einrichtung informieren 20 Unternehmen über Berufe, Ausbildung und Karriere . Für Eltern als auch die Betriebe ist die Messe eine Chance.

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Wie wird in seinem Handwerk gearbeitet? Das zeigte ein Mitarbeiter der Firma Hans Hölscher Heizung, Sanitär, Klima einem interessierten Schüler. Foto: Rosenbaum

Wie wird in seinem Handwerk gearbeitet? Das zeigte ein Mitarbeiter der Firma Hans Hölscher Heizung, Sanitär, Klima einem interessierten Schüler. Foto: Rosenbaum

Großer Andrang herrschte auf der Jobmesse in der Pausenhalle der St.-Johannes-Schule Bakum. Schülerinnen und Schüler drängten sich um die Firmeninhaber und Mitarbeiter von rund 20 Unternehmen, die sie über die Berufe, die Ausbildung und die Karrierechancen in ihren Betrieben informierten.

Es handelte sich um Betriebe aus den Berufsfeldern Handwerk und dem technischen Gewerbe, soziale Berufe und Gesundheit, Landwirtschaft und Gartenbau sowie der Branchen Dienstleistung, Banken und Verwaltung. Schulleiterin Bettina Willms und Thorsten Tönnies, zuständiger Lehrer für die Berufsorientierung, teilten mit, dass sich diesmal die selben Firmen (vorwiegend aus der Gemeinde Bakum) wie bei der 1. Jobmesse im Jahr 2019 beteiligten.

Bei Verlosung waren Werder-Bremen-Tickets zu gewinnen

„Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler schon frühzeitig bei der Berufsorientierung unterstützen“, sagte Willms. Deshalb nahmen die Jahrgänge 8 bis 10 an der Jobmesse teil. Jede Schülerin und jeder Schüler sollte sich bei mindestens 6 Betrieben ausführlich informieren und nahm dann an einer Verlosung teil. Der erste Preis sind Tickets von Werder Bremen, der zweite Preis Tickets für Rasta Vechta und als 3. Preis freier Eintritt ins Bakumer Schwimmbad. Die Preise wurden von teilnehmenden Betrieben gestiftet. Die Jobmesse ist nur ein Glied in der Berufsorientierung der St.-Johannes-Schule Bakum. Dazu zählen auch Berufspraktika und das Berufskarussell. „Wir wollen mit der Jobmesse die Hemmschwelle für die Schülerinnen und Schüler zu Arbeitgebern brechen“, sagte Schulleiterin Willms und Tönnies fügte hinzu, dass die Schüler die Gesichter der Ansprechpartner in den Firmen kennenlernen sollen.

Sophie Heiland aus Lohne (8. Klasse) nahm zum ersten Mal an einer Jobmesse teil. Sie weiß aber bereits, dass sie gerne Erzieherin werden möchte. Benedikt Grönheim aus Bakum (9. Klasse) hat bereits an drei Praktika teilgenommen. Am besten gefiel ihm das Praktikum bei der Tischlerei Sieverding in Westerbakum.

Betriebe finden durch Jobmesse Auszubildende

Die Eltern sehen die guten Chancen für die berufliche Zukunft ihrer Kinder. Martin Horstmann aus Lohne unterstützt das Interesse seines Sohnes Bennit, der derzeit in der 8. Klasse ist. Bennit interessiert sich für den Beruf Maurer. Im Handwerk sieht der Vater großes Potenzial für die berufliche Zukunft seines Sohnes. Die Mutter von zwei Schülern, Manuela Brickwedde, findet die Jobmesse gut. Es sei nicht leicht für die Kinder, sich in der Berufswelt zurechtzufinden, sagt sie. Sie ist aber auch optimistisch, dass ihre beiden Jungs die „richtige“ Entscheidung treffen.

Die Inhaber der ausstellenden Firmen äußerten sich überwiegend positiv zur Jobmesse. „Wir haben schon viele Auszubildende durch unsere Zusammenarbeit mit der Schule gewonnen“, sagt Michael Hölscher von der Firma Hans Hölscher Klima, Heizung, Sanitär. Auch Thomas Brinkhus äußerte, dass er großes Interesse an dem vielseitigen Beruf des Dachdeckers gefunden hat.

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