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Groß und Klein kommen zum Fest beim Weihbischof

Zum Abschluss des Weltfamilientreffens gab es auch in Vechta einen Abschlussgottesdienst – den einzigen in Deutschland. Beim anschließenden Fest kamen alle Generationen auf ihre Kosten.

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Berichte von allen Kontinenten: Weihbischof Wilfried Theising kam mit frischen Eindrücken vom Weltfamilientreffen in Rom – und berichtete den Gottesdienstbesuchern in Vechta davon.  Foto: Samir

Berichte von allen Kontinenten: Weihbischof Wilfried Theising kam mit frischen Eindrücken vom Weltfamilientreffen in Rom – und berichtete den Gottesdienstbesuchern in Vechta davon.  Foto: Samir

Weltweit haben katholische Christen am Sonntag den Abschluss des 10. Weltfamilientreffens gefeiert – auch in Vechta. Dabei wurde der Südoldenburger Kreisstadt eine besondere Ehre zuteil: Stellvertretend für ganz Deutschland feierte Weihbischof Wilfried Theising den Abschlussgottesdienst des Familientreffens hierzulande.

Die bisherigen neun Weltfamilientreffen hatten seit 1994 alle 3 Jahre stattgefunden – an wechselnden Orten in der ganzen Welt. Aufgrund der Corona-Pandemie hatte es in diesem Jahr nur ein kleineres Treffen 120 nationaler Delegationen gegeben: Rund 2000 Menschen waren dafür nach Rom gekommen. Zugleich gab es nationale Abschlussveranstaltungen – wie im Garten des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta.

Im Rahmen eines feierlichen Open-Air-Gottesdienstes bei bestem Wetter betonte Theising, der zuvor selbst bis zum Samstag in Rom gewesen war: „Das 10. Weltfamilientreffen in Rom war ein tolles Erlebnis. Familien aus verschiedenen Ländern haben Glaubenszeugnisse gegeben, die tief beeindruckt haben.“ Papst Franziskus habe die Zeugnisse wunderbar gedeutet und das Motto des Treffens – „Die Liebe in der Familie: Berufung und Weg zur Heiligkeit“ – damit verknüpft. „In Vechta verbinden wir uns heute weltweit mit allen, die zu Hause das Weltfamilientreffen begehen. Als lebendige Familien vor Ort, die aus der Christusliebe leben, bilden wir die große Menschheitsfamilie Gottes, die die Welt umspannt“, so Weihbischof Theising vor zahlreichen Gläubigen.

Junge und Junggebliebene: Alle Generationen kamen zum Familienfest im Garten des Offizialats. Foto: SamirJunge und Junggebliebene: Alle Generationen kamen zum Familienfest im Garten des Offizialats. Foto: Samir

Am Ende des Gottesdienstes bat Theising die Kinder nach vorne an den Bühnenrand. Von dort trugen die Kleinen den zuvor empfangenen Schlusssegen in ihre Familien. Musikalisch begleitet wurde der Festgottesdienst durch die Lohner Band conTAKT sowie den Musikverein Oythe, der anschließend auch mit einem Platzkonzert für Unterhaltung sorgte.

Dem Gottesdienst in Vechta, der in ganz Deutschland durch die Bischofskonferenz übertragen wurde, folgte ein buntes Familienfest: Neben Hüpfburg und Karussell luden auch Bastelangebote, Riesen-Bausteine und eine Fotobox Kinder zum Verweilen ein – sofern sie nicht gerade beim Auftritt von „Felix und die Rasselbande“ mitsangen und -tanzten.

Die ganze Bandbreite an Familien zeigte sich

Wenn der Magen knurrte, konnten sich Groß und Klein an Imbissen verschiedener Art stärken: Von Pizza über Pommes und Wurst bis hin zu Fischbrötchen wurde den Gästen aus dem Nordwesten alles geboten – am Nachmittag natürlich auch Kuchen und Kaffee. Zugleich konnte, wer wollte, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bischöflich Münsterschen Offizialats und der Caritas ins Gespräch kommen. Auch Weihbischof Theising nutzte die Gelegenheit, direkt mit den Gläubigen den Austausch zu suchen.

Von Ein-Eltern-Familien über traditionelle Südoldenburger Großfamilien bis hin zu Müttern, die mit ihren Kindern im offenen Vollzug in der Frauenhaftanstalt in Vechta leben: Im Garten des Offizialats zeigte sich am Sonntag, wie bunt und vielfältig Familie ist. Und über allem erstreckte sich der blaue Himmel des Schöpfers.

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