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Großprojekt in der Mühlenstraße: Bauherr freut sich über Startschuss

Die "Central-Services-Vermögensverwaltung" aus Quakenbrück baut ein Wohn- und Geschäftshaus, zuvor müssen einige Häuser abgerissen werden. Die Bagger rollen an diesem Donnerstag an.

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Bauen neu in der Mühlenstraße: Geschäftsführer Abi Ali (links) und Prokurist Robert Schander von der „Central-Services-Vermögensverwaltung“. Foto: Hermes

Bauen neu in der Mühlenstraße: Geschäftsführer Abi Ali (links) und Prokurist Robert Schander von der „Central-Services-Vermögensverwaltung“. Foto: Hermes

Man hörte es am Dienstagvormittag immer wieder poltern in einigen Gebäuden am Anfang der Mühlenstraße, hier werden zurzeit Schadstoffe aussortiert und entsorgt. Am Donnerstag rollen die Bagger an, ein Gerüst wurde bereits aufgebaut. In dieser Woche startet ein weiteres Großprojekt in der Innenstadt, zunächst werden die Gebäude 32, 34, 36 und 38 abgerissen.

Auf der Fläche der Grundstücke 34-38 baut die "Central-Services-Vermögensverwaltung" aus Quakenbrück anschließend ein Wohn- und Geschäftshaus. Unter anderem entstehen 12 Wohnungen, 4 davon sind als Penthouse geplant. "Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht", erklärte Geschäftsführer Abi Ali am Dienstag vor Ort gegenüber OM Online. 

Die ersten Überlegungen gab es bereits 2019, den Stein ins Rollen gebracht hatte Peter Brengelmann. Nach Gesprächen mit dem Vorbesitzer lotete der Planer gemeinsam mit Architekt Markus Silder aus Hörstel verschiedene Möglichkeiten aus. Im Laufe der Zeit habe es dann immer wieder Gespräche mit der Stadtverwaltung und unter anderem Fachbereichsleiter Björn Drebbermüller gegeben. "Das ist eine super Zusammenarbeit", lobt Brengelmann. 

Ansicht: Architekt Markus Silder, HörstelAnsicht: Architekt Markus Silder, Hörstel

Geplant sind mehrere Stockwerke, das Gebäude soll völlig autark sein. Dafür sorgen unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie Wärmepumpen. Parkplätze stehen im Erdgeschoss zur Verfügung, hier sind auch E-Ladestationen vorgesehen. "Wir wollen nachhaltig bauen, es gilt der Standard KfW40+", sagt Ali, der für die bisherigen Mieter neue Wohnungen gefunden hat. Genaue Details werden nun besprochen und festgelegt, denkbar sei zum Beispiel ein Holzrahmenbau.

Der Abriss startet in dieser Woche, die entsprechenden Arbeiten sollen rund 14 Tage andauern. Anschließend werden Archäologen das Gebiet untersuchen, um bis Ende des Jahres Klarheit über die Beschaffenheit des Geländes zu haben. "Mit den Neubau-Arbeiten planen wir ab Anfang des nächsten Jahres, je nach Witterung", erklärt Brengelmann. Um potenziellen Käufern eine Sicherheit zu bieten, gebe es zusätzlich die Fertigstellungsbürgschaft einer Versicherung. 

Anfragen für gewerbliche Flächen gibt es bereits

Die Vermarktung der Wohnungen, von denen ein Teil verkauft werden soll, übernimmt Makler Stephan Muhle: "Es gibt schon einige Reservierungen." Nach Angaben von Brengelmann laufen ebenfalls bereits Anfragen für die Geschäftsräume. Dabei sind verschiedene Branchen vertreten, von der Eisdiele über Restaurants bis hin zu Versicherungen. 

Die Central-Services-Vermögensverwaltung hat ihren Sitz in Quakenbrück, in Zukunft möchte sich das Unternehmen dort räumlich vergrößern. In der Region sind zudem weitere Projekte geplant. So entstehen zurzeit in Dinklage und in Quakenbrück jeweils 12 größtenteils autarke Wohneinheiten. 

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