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Glühwein, Nikolaus und Energiesparen: Das sollten Sie über den Weihnachtsmarkt in Vechta wissen

Der Markt beginnt dieses Mal deutlich früher als in den Vorjahren. Das hat Auswirkungen auf den Verkehr in der Innenstadt und Traditionstermine.

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12 Meter hoch: Die Tanne schwebt auf dem Alten Markt ein. Foto: Chowanietz

12 Meter hoch: Die Tanne schwebt auf dem Alten Markt ein. Foto: Chowanietz

Der große Baum steht schon auf dem Alten Markt. Am Mittwochmittag hat der Vechtaer Bauhof die 12 Meter hohe Tanne aufgestellt. Am Wochenende wollen die Schausteller rundherum ihre Hütten und Buden aufbauen. Der Vechtaer Weihnachtsmarkt startet in diesem Jahr schließlich schon am 17. November (Donnerstag) – eine Woche früher als üblich. Das hat auch Auswirkungen auf die Innenstadt und den Terminkalender in der Vechtaer Vorweihnachtszeit. Gleichzeitig muss die Stadt aber auch Energie sparen. Wir beantworten die wichtigsten Fragen:

Warum startet der Weihnachtsmarkt früher?
Nach Angaben der Stadtverwaltung hatten die Schausteller um den früheren Marktbeginn gebeten. Einerseits haben sie weiterhin mit den Folgen der Corona-Pandemie zu kämpfen und müssen immer noch hohe Einbußen bewältigen. Andererseits haben die Schausteller schon vor der Pandemie eine größere Besuchernachfrage bemerkt. Die Stadt lässt es auf einen Versuch ankommen und hat dem Antrag der Marktbeschicker zunächst für dieses Jahr zugestimmt.

In welchem Zeitraum hat der Markt geöffnet?
Der Vechtaer Weihnachtsmarkt startet mit der feierlichen Eröffnung am 17. November (Donnerstag) um 17 Uhr. Der Markt endet dann pünktlich vor dem Jahreswechsel am 30. Dezember. Öffnungszeiten sind offiziell zwischen 11 und 22 Uhr.

22 Geschäfte nehmen an Stiefelaktion teil

Traditionell öffnen die Weihnachtsmärkte in der Region nicht vor dem Totensonntag, am 20. November. An diesem stillen Gedenktag bleibt der Markt auch ausnahmsweise geschlossen. Das gilt auch, anders als in den Vorjahren, an Heiligabend (24. Dezember) und am 1. Weihnachtstag.

Was wird aus der Nikolaus-Stiefelaktion?
Der Stadtmarketingverein Moin Vechta füllt auch in diesem Jahr wieder in Zusammenarbeit mit den Vechtaer Unternehmen die Stiefel der Kinder mit Leckereien. Familien können die Stiefel bei der Markteröffnung am 17. November direkt dem Nikolaus übergeben. Ab dem Nikolaustag (6. Dezember, Dienstag) können die Kinder ihre Stiefel dann in den 22 teilnehmenden Geschäften in der Innenstadt zwischen Marcels Sport Center und dem Modehaus Maas suchen. Weitere beteiligte Firmen außerhalb der Innenstadt haben die Stiefel vorab befüllt.

Moin Vechta plant außerdem für die Vorweihnachtszeit eine lange Einkaufsnacht am 26. November (Samstag) mit geöffneten Geschäften bis 22 Uhr und außerdem weitere Aktionen für Familien. 

Wie wird der Weihnachtsmarkt aussehen?
Die Stadt setzt weiter auf das erstmals 2019 umgesetzte Konzept. Heißt: Die Stadt sperrt die Große Straße während der kompletten Weihnachtsmarktzeit. Die Bühne bekommt einen Standort auf der Fahrbahn. Auf dem Alten Markt und gegenüber auf dem Europaplatz bekommen die Schausteller Stellplätze für ihre Geschäfte. Mit dem neuen Konzept gibt es jetzt auch eine dritte Glühweinhütte auf dem Markt. Die Straßensperrung hat sich insgesamt bewährt – und die Zeit des einzigen befahrbaren Weihnachtsmarkts der Republik scheint vorbei.

In welchem Bereich wird die Straße gesperrt und wann geht es los?
Die Schausteller beginnen nach Angaben aus der Stadtverwaltung bereits am Wochenende mit dem Aufbau des Markts. Dann kann es zwar zu ersten Verkehrsbehinderungen kommen, gesperrt ist die Große Straße zwischen der Ecke Neuer Markt und der Kreuzung mit der Bahnhofstraße/An der Propstei aber erst ab Montag.

Der Verkehr wird dann wie auch in den vergangenen Jahren über die Straßen Markt und Neuer Markt umgeleitet. Die Besonderheit: Die Stadt dreht die Einbahnstraße Markt zwischen Großer Straße und Burgstraße. Sie ist während der Sperrung nur in Richtung Große Straße befahrbar.

Die Kommunen müssen nach Verordnung der Bundesregierung Energie sparen. Wird es in Vechta überhaupt eine Weihnachtsbeleuchtung geben?
Die Stadt Vechta will nicht auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten – die Beleuchtung wird aber eingeschränkt. Die Verwaltung will die Lichter nur dort anbringen lassen, wo sie unabhängig von der Straßenbeleuchtung geschaltet werden kann. Das gilt im Bereich zwischen dem Bremer Tor bis zur Münsterstraße. Dort soll sie dann jeden Tag nur bis 22 Uhr eingeschaltet bleiben. Das gilt auch für den Weihnachtsmarkt. Auch dort geht das Licht etwa gegen 22 Uhr aus.

Für die Weihnachtsstimmung: Die Stadt will nicht auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Foto: ArchivM. NiehuesFür die Weihnachtsstimmung: Die Stadt will nicht auf die Weihnachtsbeleuchtung verzichten. Foto: Archiv/M. Niehues

Die Schausteller auf dem Weihnachtsmarkt sind selbst für ihren Energieverbrauch verantwortlich. Sparsamkeit sollte in ihrem Interesse sein: Sie müssen den Strom selbst bezahlen. Bei der Beleuchtung komme nach Angaben der Stadt ohnehin nur LED-Technik zum Einsatz. Der grundsätzliche Verbrauch werde im Vergleich zu früheren Jahren damit deutlich reduziert.

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