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Gläubige beten 24 Stunden in Garrel

Unter anderem der Frieden in der Ukraine war eines der Themen des Gebets. Alle 30 Minuten gab es einen Wechsel in den Kirchen. Dabei bestimmte Vielfalt die Gebetsformen.

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Abschlussgottesdienst: Bischof Heinrich Timmerevers (Mitte) zelebrierte den Abschlussgottesdienst nach dem 24-stündigen Gebet in der Garreler Pfarrkirche. Pfarrer Paul Horst (rechts) konzelebrierte, Diakon Günter Hinxlage assistierte.  Foto: Looschen

Abschlussgottesdienst: Bischof Heinrich Timmerevers (Mitte) zelebrierte den Abschlussgottesdienst nach dem 24-stündigen Gebet in der Garreler Pfarrkirche. Pfarrer Paul Horst (rechts) konzelebrierte, Diakon Günter Hinxlage assistierte.  Foto: Looschen

Mal waren es drei, ein andermal 50 Gläubige: In der Pfarrkirche St. Peter und Paul wurde nonstop 24 Stunden gebetet. Alle 30 Minuten gab es einen Wechsel. Die inhaltliche Gestaltung entsprach dann auch der Vielfalt. Da fand sich ein Projektchor, der unter der Leitung von Prof. Dr. Heiko Tapken auch den Abschlussgottesdienst mitgestaltete.

Es wurde traditionell der Rosenkranz gebetet, nachdenkliche Texte vorgetragen und meditativer Musik gelauscht. Fast immer spielte das Gebet um den Frieden in der Ukraine eine vorrangige Rolle. Doch auch persönliche Sorgen wurden ins Gebet gebracht.

Schon zum 5. Mal hatte ein Organisationsteam um Diakon Günter Hinxlage die „24 Stunden für den Herrn“ vorbereitet. Einige Hundert Gläubige folgten dem Aufruf.

Timmerevers zelebrierte den Abschlussgottesdienst

Die Aktion wurde 2014 von Papst Franziskus ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt steht die eucharistische Anbetung. In einer Monstranz wird das zum Leib des Herrn gewandelte Brot ausgestellt und angebetet. Die Besucher konnten vor dem Altar eine Kerze anzünden, ein persönliches Licht für den Frieden.

Der Abschlussgottesdienst wurde zelebriert vom Bischof des Bistums Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, der in Nikolausdorf geboren wurde. In seiner Predigt verglich er die aktuelle Situation mit einer Wüste. Die Ukraine werde verwüstet, Corona habe bei vielen Menschen eine Wüste der Einsamkeit angerichtet. Eine Orientierung in der Wüste sei nur mit einem Kompass möglich, den jeder Mensch auch für sein Leben brauche. Für Jesus Christus sei sein Vater der Kompass gewesen. Für Heute und für die aktuelle Situation nannte der Bischof drei Möglichkeiten und Antworten, die zum Kompass werden können: sich nicht verwirren lassen und am Glauben an Gott festhalten, beten und barmherzig sein.

OM-hilft -  Helfen Sie mit! Das Oldenburger Münsterland hilft den Geflüchteten aus der Ukraine. Hilfsinitiativen, Wohlfahrtsorganisationen und viele mittelständische Unternehmen sind bereits dabei, die Hilfe vor Ort zu koordinieren. Und auch Sie können sich beteiligen. Wie und Wo? Das sagt Ihnen  die Webseite om- hilft.org

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