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Gesundheitsamt meldet sechsten Todesfall

Weitere beunruhigende Nachrichten im Kreis Cloppenburg: Das Gesundheitsamt meldet einen weiteren Todesfall und dass 27 Patienten stationär im Krankenhaus behandelt werden müssen.

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Es gibt im Landkreis Cloppenburg einen weiteren Patienten, der gestorben ist. Das hat das Gesundheitsamt mitgeteilt. Dabei handelt es sich um einen Mann (Geburtsjahrgang 1935). Erst am Sonntag hatte die Kreisverwaltung mit den neuen Coronazahlen zwei Todesfälle gemeldet - nach jetzigem Stand gibt es damit 6 Todesfälle. „Wir sind mit unseren Gedanken bei den Angehörigen, denen unsere Anteilnahme gilt“, erklärt Landrat Johann Wimberg.

Die zweite beunruhigende Nachricht aus dem Kreishaus: Die Zahl der Personen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, hat sich am Montag drastisch erhöht. Mittlerweile sind es 27 Patienten - am Sonntag waren es noch 14.

Am Montag liegen 36 Testergebnisse aus 9 Städten und Gemeinden vor. Demgegenüber stehen 53 Personen, die seit Montag als genesen gelten. Damit werden mit Stand von Montag 770 aktive und nachgewiesene Infektionen im Kreisgebiet gezählt - am Sonntag waren es 788.

9 neue positive Testergebnisse werden am Montag in der Stadt Cloppenburg gemeldet, jeweils 4 in Cappeln und Emstek. Die 3 Kommunen bilden bereits seit längerer Zeit einen Hotspot innerhalb der Kreisgrenzen. Die Lage verschärft sich aber auch in der Gemeinde Garrel weiter. Dort gibt es am Montag 7 neue Coronafälle - und damit jetzt insgesamt 79 aktive und nachgewiesene Infektionen. Aktuell stehen 1362 Einwohner des Landkreises Cloppenburg unter Quarantäne - allein in der Stadt Cloppenburg sind 395 Personen.

Positiv Getestete gehen nicht ans Telefon

Unterdessen berichtet das Cloppenburger Gesundheitsamt davon, dass 30 positiv Getestete nicht kontaktiert werden können - offenbar, weil sie nicht ans Telefon gehen wollen. Es habe mehrfache Versuche gegeben - ohne Erfolg. "In Anbetracht der aktuell hohen Fallzahlen und des steigenden Arbeitsaufwands sind diese nicht zu erreichenden Personen für die Behörde besonders ärgerlich", erklärte Kreissprecher Sascha Rühl am Montag. Die Folge: Jetzt müssen die 30 Personen aufwändig persönlich kontaktiert werden.  

Der Kreisverwaltung fehlt für dieses Verhalten jedes Verständnis. "Da die Personen von ihrem positiven Ergebnis wissen müssen, ist es für die Kreisverwaltung nicht nachvollziehbar, warum Telefonate nicht angenommen werden", betonte Rühl.

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