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Gemeinde Lastrup stellt neues Konzept vor

Die "Lastruper Lebenslinien": Fünf Rad- und Wanderwege sollen die Gemeindegeschichte lebendig werden lassen und Erinnerung aufrechterhalten.

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Dennis Schulz und Iris Wilhelm stellten die vom Planungsbüro BTE und vom Unternehmen "CultureCall" erarbeiteten Vorschläge und Ideen vor. Foto: Landwehr

Dennis Schulz und Iris Wilhelm stellten die vom Planungsbüro BTE und vom Unternehmen "CultureCall" erarbeiteten Vorschläge und Ideen vor. Foto: Landwehr

Mit insgesamt 117 Tafeln und Schildern an fünf Radwegen durch das Gemeindegebiet will der Arbeitskreis Dorfentwicklung die Kultur, die Geschichte und die Persönlichkeiten der Kommune lebendig werden lassen. Die vom Planungsbüro BTE und vom Unternehmen "CultureCall" erarbeiteten Vorschläge und Ideen stellten Iris Wilhelm und Dennis Schulz den Mitgliedern des Arbeitskreises und interessierten Besuchern in der Kulturscheune vor.

Nach den Vorstellungen der Planer wurden in Lastrup fünf Rad- beziehungsweise Wanderwege, die „Lastruper Lebenslinien“, durch das Gemeindegebiet konzipiert. So gibt es dann einen Entdeckerpfad, die Nordrunde, die Sagenroute, die Route „Feuer und Höfe“ und „Auf nach Norwegen“ mit entsprechenden Karten, in die auch die Bushaltestellen eingezeichnet werden können, da der Rufbus auch Fahrräder transportieren kann. Diese an 14 Stellen angebrachten Karten enthalten unter anderem einen Willkommenstext, eine Herausstellung des Ortes, eine Erklärung des Prinzips „Lebenslinien“ und eine Erläuterung zu den fünf Radwegen.

44 Objekttafeln enthalten Hinweise auf besondere geschichtliche Ereignisse

Zudem weisen insgesamt 59 Schilder auf besondere Persönlichkeiten der Gemeinde hin. So werden alle Ehrenbürger und Ehrenbürgermeister mit einem Schild in Erinnerung gerufen. Auch alle Sozialpreisträger der Gemeinde sollen auf einem Schild in der Nähe ihres Hauses oder ihrer Wohnung geehrt werden.

44 Objekttafeln enthalten Hinweise auf besondere geschichtliche Ereignisse oder „erinnerungswürdige Schätze“, zum Beispiel zu Sagen oder Kulturdenkmälern wie „Kneheims Kirchentraum“ oder Hemmelter Sagen. 14 dieser Objekttafeln sind digital verlängert durch „Audio-Hörstationen“. Nach dem Scannen des QR-Codes erzählt der fiktive Lehrer Möhlenkamp Geschichten zu diesem Ort oder gibt fachgerechte Informationen. Gesprochen werden die Texte vom bekannten Radiomoderator Ludger Abeln auf Deutsch und Plattdeutsch. Auch ohne QR-Code kann man durch einen Anruf unter Telefon 04472/890090 die Geschichten in Hochdeutsch und unter Telefon 04472/890091 in Plattdeutsch hören. Die Musik bei dieser „story-telling“ genannten Informationsform komponierte Wolfgang Völker aus Vinnen.

  • Info: Bis Ende Juni sollen das gesamte Paket fertig sein und die Lebenslinien eröffnet werden können.

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