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Geistliche aus aller Welt tagen auf  Burg Dinklage

Beim Treffen der Alliance InterMonastères-Organisation (A.I.M) ging es besonders um die Corona-Pandemie und um die Stärkung der Verbindungen zwischen den Klöstern weltweit.

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Kommen in Dinklage zusammen: Fr. Mark Butlin (von links), Sr. Paulina Vanagaité, Fr. Maksymilian Nawara, Fr. Vincent Bataille, Fr. Mauro-Giuseppe Lepori O. Cist, Fr. Maximilian Neulinger, Äbtissin Franziska Lukas, P. Patrice, Fr. Gegory Polan, Fr. Jean-Pierre Longeat, Fr. Armand Veilleux, Sr. Christine Conrath, Sr. Adelaida Ygrubay, Fr. Gegor Brazerol und Fr. Geraldo Gonzalez y Lima. Foto: Bernhardt

Kommen in Dinklage zusammen: Fr. Mark Butlin (von links), Sr. Paulina Vanagaité, Fr. Maksymilian Nawara, Fr. Vincent Bataille, Fr. Mauro-Giuseppe Lepori O. Cist, Fr. Maximilian Neulinger, Äbtissin Franziska Lukas, P. Patrice, Fr. Gegory Polan, Fr. Jean-Pierre Longeat, Fr. Armand Veilleux, Sr. Christine Conrath, Sr. Adelaida Ygrubay, Fr. Gegor Brazerol und Fr. Geraldo Gonzalez y Lima. Foto: Bernhardt

Aufregende Tage für die Benediktinerinnenabtei St.-Scholastika-Kloster Burg Dinklage: Der Rat der Alliance InterMonastères-Organisation (A.I.M)  tagte vom 26. bis zum 29. Oktober in den Räumen der Burg. Dabei kamen Frater, Schwestern, Priester, Äbte und Äbtissinnen aus aller Welt zusammen.

A.I.M ist eine Organisation, welche die Zusammenarbeit unter den benediktinischen Klöstern weltweit fördern will. Das Ziel sei, die menschliche, kulturelle und religiöse Entwicklung der Klöster und der umgebenden Bevölkerung zu unterstützen, heißt es. Besonderes Augenmerk werde dabei auf Entwicklungsländer in Asien, Afrika, Lateinamerika und in Ozeanien gelegt, erzählt der Abtprimas der benediktinischen Konföderation, Gregory Polan. 

Der US-Amerikaner hatte einen weiten Weg bis nach Dinklage: Er ist für das Treffen aus Rom angereist. 2016 wurde der 71-Jährige beim Äbtekongress zum obersten Repräsentanten der weltweit rund 22.000 Benediktiner und Benediktinerinnen gewählt. Damit steht er der Primatialabtei Sant’Anselmo auf dem Aventin in Rom vor und vertritt die Konföderation auch beim Heiligen Stuhl.

Der A.I.M sammelt Geld ein und gibt dieses für Stipendien, Bibliotheken und andere Förderungen aus, berichtet Polan. Auch Bauvorhaben von Projekten, die einer nachhaltigen Entwicklung der Klöster und ihrer Umgebungen dienen sollen, werden gefördert.

Bei dem internationalen Treffen hatte jedoch nicht nur Abtprimas Polan einen weiten Weg. Auch andere Teilnehmer wie Schwester Adelaida Ygrubay von den Philippinen, Schwester Paulina Vanagaité aus Litauen und Frater Jean-Pierre Longeat aus Frankreich mussten einige Kilometer nach Dinklage zurücklegen. Bei der jährlichen Versammlung, bei der es hauptsächlich um aktuelle Entwicklungen geht, sei dieses Jahr besonders die Corona-Pandemie ein Thema gewesen. Etwa, wie sich die Lage in den jeweiligen Ländern darstellt. Das Hauptziel sei aber, das Netzwerk unter den Klöstern zu stärken, betont der Präsident der Organisation, Jean-Pierre Longeat

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