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Geflügelpest: Zwei neue Fälle in Emstek und Garrel bestätigt

Nachdem in zwei weiteren Ställen das Vogelgrippe-Virus nachgewiesen wurden, müssen am Montag 17.200 Puten in Emstek und Garrel getötet werden.

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Symbolfoto: dpa

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Die Cloppenburger Kreisverwaltung hat am Montag zwei weitere Ausbrüche der Geflügelpest gemeldet. Demnach sind jeweils ein Putenstall in der Gemeinde Emstek und der Gemeinde Garrel betroffen. "Die Bestände in Garrel mit 7.300 Putenhähnen und in Emstek mit 9.900 Putenhähnen werden heute tierschutzgerecht getötet", berichtet Kreissprecher Frank Beumker am Montag.

Damit sind mittlerweile 33 Geflügelzuchtbetriebe im Kreisgebiet von der Geflügelpest betroffen. 489.200 Tiere (400.300 Puten, 71.900 Hähnchen und 17.000 Enten) mussten deshalb getötet werden.

Die Kreisverwaltung hat aufgrund der beiden neuen bestätigten Fälle restriktive Maßnahmen im Bereich der zwei Ställe erlassen. Als Sperrbezirk in der Gemeinde Emstek wird das Gebiet um den Seuchenbestand sowie die drei Seuchenbestände im Landkreis Vechta mit einem Radius von mindestens drei Kilometern festgelegt.

Als Sperrbezirk in der Gemeinde Garrel wird das Gebiet um die Seuchenbestände mit einem Radius von mindestens drei Kilometern festgelegt. Um die Sperrbezirke wird mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern um die Seuchenbestände ein Beobachtungsgebiet festgelegt.

Weiterhin gültig bleibt das Wiedereinstallungsverbot für Puten in diesen Kommunen: Bösel, Cappeln, Emstek, Essen, Garrel, Lastrup, Lindern und Molbergen, Cloppenburg und Friesoythe. Kreisweit gilt bereits seit November eine Stallpflicht für Geflügel.

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