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Geflügelpest: Weitere Ausbrüche in 4 Betrieben im Kreis Cloppenburg

Damit gibt es mit Stand von Sonntag (27. Dezember) in 6 Betrieben nachgewiesene Fälle von Geflügelpest. Das Wiedereinstallungsverbot muss auf einen weiteren Orte ausgeweitet werden (Update).

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Symbolfoto: dpa

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In 4 weiteren Betrieben im Landkreis Cloppenburg ist Geflügelpest nachgewiesen worden. Das teilt Kreissprecher Frank Beumker am Sonntag mit. So sind bisher 6 Ausbruchsbetriebe mit insgesamt 64.550 Puten betroffen.

Ein weiterer Bestand in Bösel mit 9000 Puten ist seit Samstagabend positiv auf das Virus getestet worden und wird am Sonntag geräumt. Bei 2 Betrieben in Garrel mit 6800 und 11.000 Puten ist ebenfalls die Geflügelpest ausgebrochen. Die Tötung und Beseitigung der Tiere werde derzeit vorbereitet, heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Am 26. Dezember sind bereits 7200 Puten eines Schlachtbetriebs in Garrel getötet und beseitigt worden.

Die 13.500 Puten des an Heiligabend gemeldeten, zweiten Ausbruchsbetriebs wurden am 1. Weihnachtstag (25. Dezember) getötet und beseitigt.

Wiedereinstallungsverbot wird auf Bösel und Friesoythe ausgeweitet

Wie Kreissprecher Frank Beumker mitteilt, werden abermals Sperrbezirke innerhalb von mindestens 3 Kilometern und Beobachtungsbezirke innerhalb von 10 Kilometern um die betroffenen Betriebe eingerichtet. 

Das Wiedereinstallungsverbot für Puten für die Gemeinden Emstek und Garrel sowie den gesamten Bereich der Stadt Cloppenburg wird auf die Gemeinde Bösel und die Stadt Friesoythe ausgedehnt, teilt der Landkreis mit. Das liegt daran, dass die Stadt Friesoythe unter den Beobachtungsbezirk durch die neuen Fälle in Bösel fällt.

Wie das Virus in die Ställe gelangt ist und ob die einzelnen Fälle zusammenhängen, ist bislang unklar.

Die Geflügelbestände in diesem Bereich dürfen frühestens 30 Tage nach einer Entfernung des Geflügels aus dem jeweiligen Bestand wiederbelegt werden. Die Ställe müssen also leer bleiben. Sollte das jeweilige Gebäude bereits leer stehen, dürfen erst 30 Tage nach Inkrafttreten der Allgemeinverfügung wieder Tiere aufgestallt werden.

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