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Geflügelpest in Garreler Putenstall ausgebrochen

10.200 Tiere müssen am Dienstag getötet werden. Es handelt sich um eine Variante, die zwar eine leichtere Erkrankung hervorruft, aber nicht minder gefährlich ist.

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Symbolfoto: dpa

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Im Landkreis Cloppenburg gibt es einen neuen Fall vol Geflügelpest. Das teilt die Kreisverwaltung am Dienstagnachmittag mit. Demnach ist ein Putenstall in der Gemeinde Garrel betroffen. Den Ausbruch hat das Friedrich-Loeffler-Institut amtlich bestätigt. "Der Bestand mit 10.200 Puten wird heute tierschutzgerecht getötet", berichtet Kreissprecher Frank Beumker.

Damit sind im Landkreis Cloppenburg bisher fünf Ausbruchsbetriebe mit insgesamt 74.900 Tieren (37.200 Puten und 37.700 Enten) vom aktuellen Seuchenzug betroffen. Wie Beumker erklärte, handele es sich in diesem Fall um die niedrig pathogene Aviäre Influenza vom Typ H5N3 und nicht den Typ H5N8, der bislang festgestellt wurde. Es sei zwar eine leicht Erkrankung des Geflügels, trotzdem aber potenziell gefährlich. Schon durch wenige Mutationen, können ich diese Viren in die hochansteckende und aggressivere Variante entwickeln. 

Um den Garreler Betrieb wird ein Sperrgebiet mit einem Radius von mindestens einem Kilometer festgelegt. Hier gilt ein Wiedereinstallungsverbot. Am Mittwoch tritt eine entsprechende Allgemeinverfügung in Kraft. 

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