Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Geflügelpest: Behörde meldet neuen Ausbruch in Lastrup

Es ist bereits der 19. Ausbruch im Landkreis Cloppenburg. Der Bestand wurde gekeult.

Artikel teilen:
Die Geflügelpest breitet sich weiter aus. Foto: dpa

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus. Foto: dpa

Veterinäre haben einen weiteren Geflügelpest-Fall in einem Putenstall in der Gemeinde Lastrup nachgewiesen. Nach Angaben des Landkreises wurde der betroffene Bestand von 7400 Tieren bereits am Samstag getötet und geräumt.

Bei der hochpathogenen Aviären Influenza - Geflügelgrippe oder Geflügelpest genannt - handelt es sich um eine hochansteckende und anzeigepflichtige Viruserkrankung bei Geflügel und anderen Vogelarten. Ein Ausbruch nimmt nach Angaben des Landkreieses Cloppenburg schnell epidemische Ausmaße an und verursacht hohe Tierverluste - und kann damit immense wirtschaftliche Folgen für Geflügelhalter, Schlachtstätten und verarbeitende Industrien haben.

Geflügelpest kommt Kreis Vechta immer näher

Bei dem neuen Fall in Lastrup handelt es sich bereits um den 19. Ausbruch in einem Betrieb im Landkreis Cloppenburg kurz vor Weihnachten. Nach Angaben der Behörde wurden deshalb im Kreisgebiet bereits 216.000 Tiere getötet - davon 199.000 Puten und 17.000 Enten.

Zuletzt hatte der Landkreis Cloppenburg am Freitag (15. Januar) von einem betroffenen Betrieb in Bühren (Gemeinde Emstek) unweit der Vechtaer Kreisgrenze berichtet, davor  am Dienstag (12. Januar) von einem ersten Fall in der Gemeinde Lastrup. Im Landkreis gelten Sperr- und Beobachtungsbezirke. Er gehört zu den Regionen mit der höchsten Geflügeldichte in Deutschland.

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Geflügelpest: Behörde meldet neuen Ausbruch in Lastrup - OM online