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Geflügelpest-Ausbruch im Kreis Vechta: 52.200 Puten und Enten werden getötet

Die Behörde meldet 3 amtlich bestätigte Fälle in Geflügel haltenden Betrieben in der Stadt Vechta und in Bakum. Seit Beginn des Jahres gibt es insgesamt fünf Ausbruchsfälle im Kreisgebiet.

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In drei Geflügel haltenden Betrieben in Vechta  und Bakum wurde jetzt die Vogelpest festgestellt. Über 42.000 Tiere müssen getötet werden. Foto: dpa / Dittrich

In drei Geflügel haltenden Betrieben in Vechta  und Bakum wurde jetzt die Vogelpest festgestellt. Über 42.000 Tiere müssen getötet werden. Foto: dpa / Dittrich

Drei virologisch bestätigte Fälle der Vogelgrippe melden die Amtsveterinäre des Kreises Vechta. Die Geflügelpest breitet sich damit im Kreis weiter aus. Festgestellt wurde in drei Geflügel haltenden Betrieben in der Stadt Vechta und der Gemeinde Bakum die hochpathogene "Aviäre Influenza". In diesem Jahr sind damit fünf Ausbruchsfälle der Vogelgrippe im Kreis bestätigt. Im Kreis Cloppenburg sind es nach einem weiteren Ausbruch in Garrel jetzt 31, niedersachsenweit insgesamt 44.

Ein Bestand in Vechta hat rund 14.400 Putenhähne im Alter von 14 Wochen. In Bakum sind etwa 30.000 Enten im Alter von bis zu acht Wochen und weitere rund 7.800 Puten im Alter von elf Wochen betroffen. Alle Tiere der betroffenen Betriebe müssen getötet werden.

Bereits am Samstag wurden die ersten beiden Verdachtsfälle gemeldet

Bereits am Samstag (12. März) wurden 2 Verdachtsfälle auf Vogelgrippe dem Veterinäramt von den dort behandelnden Tierärzten angezeigt. Am Sonntagmorgen wurde ein weiterer Verdacht gemeldet. Alle Betriebe wurden sofort klinisch untersucht und gesperrt. Virologische Auswertungen bestätigten den Verdacht.

Das Veterinäramt des Landkreises hat in Absprache mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz bereits Bekämpfungsmaßnahmen ergriffen. Die Gesellschaft für Seuchenvorsorge (GESEVO) wurde mit der Tötung der Tiere beauftragt. Mit der Tötung der betroffenen Bestände wurde am Sonntagmittag (14. März) begonnen. Die Tötungen der Tiere des Bestandes erfolgen unter tierschutzfachlicher Aufsicht.

Der Kreis Vechta ordnet jetzt neue Sperrbezirke und Beobachtungsgebiete an

Der Kreis erlässt am Montag Allgemeinverfügungen zur Festlegung von Vogelpest-Sperrbezirken und -Beobachtungsgebieten. Diese treten am Dienstag in Kraft. Die tierseuchenbehördlichen Verfügungen können ab Montag von der Internetseite des Kreises heruntergeladen werden. Zusätzlich werden die Verfügungen in den Tageszeitungen abgedruckt.

  • Info: Zu den amtlichen Bekanntmachungen des Landkreises Vechta geht es hier.

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