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Gartenschuppen in Deindrup brennt vollständig aus

Das Feuer ist zudem auf das Wohnhaus übergegriffen. Die Wehren waren mit insgesamt 55 Einsatzkräften vor Ort.

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Ein Bild der Verwüstung: Der Brand des Gartenschuppens hat teilweise auch auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergeschlagen. Foto: Kessen

Ein Bild der Verwüstung: Der Brand des Gartenschuppens hat teilweise auch auf den Dachstuhl des Wohnhauses übergeschlagen. Foto: Kessen

In einer Siedlung in Deindrup ist am Mittwochmittag gegen 12 Uhr ein Gartenschuppen komplett ausgebrannt. Das Feuer griff zudem auf das Wohnhaus über; durch das Eingreifen der Feuerwehr konnte dort aber Schlimmeres verhindert werden. Laut Einsatzleiter und Langfördens Ortsbrandmeister Peter Eckhardt sei die Ursache bisher noch unklar, Personen seien nicht zu Schaden gekommen.

Vor Ort waren die Feuerwehren Vechta und Langförden mit insgesamt etwa 55 Einsatzkräften. Zuerst war nur die Feuerwehr Langförden alarmiert worden. "Nachdem während der Anfahrt klar wurde, dass auch das Wohnhaus betroffen ist, wurde zusätzlich die Vechtaer Feuerwehr mit ihrer Drehleiter alarmiert", schildert Eckhardt.

"Feuer sehr schnell unter Kontrolle gebracht"

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hätten Anwohner schon mit Gartenschläuchen versucht, das Feuer einzudämmen. "Schwierig war es, die Drehleiter in der Siedlung in Stellung zu bringen", sagt Eckhardt. Als dies gelang, habe man das Feuer aber sehr schnell unter Kontrolle bringen können. "So konnten wir auch das Schlimmste beim Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindern." Die Solaranlage sei nicht betroffen; die EWE war vor Ort und habe laut Eckhardt das Haus vom Stromnetz genommen.

Das benachbarte Wohnhaus konnte indes vollständig vor dem Feuer geschützt werden. Außerdem gelang es den Einsatzkräften, eine Kaninchenfamilie aus dem Gartenschuppen zu retten. Im Einsatz war zudem das Kriseninterventionsteam der Malteser.

Wie die Polizei am Donnerstag mitteilt, entstand Schaden von etwa 150.000 Euro.

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