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Garrel bekommt wieder einen Ehrenamtspreis

Die explizite Würdigung des ehrenamtlichen Engagements hatte es schon vor Jahren gegeben. Außerdem auf der jüngsten Ratssitzung: Es gibt ein neues Gesicht im Gemeinderat.

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Egal ob im Musikverein, beim Sport oder für den Naturschutz. Die Bereiche, in denen sich die künftigen Ehrenamtspreisträger engagieren, können vielfältig sein. Symbolfoto: Vorwerk

Egal ob im Musikverein, beim Sport oder für den Naturschutz. Die Bereiche, in denen sich die künftigen Ehrenamtspreisträger engagieren, können vielfältig sein. Symbolfoto: Vorwerk

Es gibt ein neues Gesicht im Garreler Gemeinderat. Reinhard Meyer (Bündnis 90/Grüne) hatte Anfang Juni Bürgermeister Thomas Höffmann mitgeteilt, dass er künftig auf sein Mandat verzichten möchte. Dem wurde auf der Ratssitzung am Dienstag entsprochen. Höffmann lobte das Engagement des ehemaligen Polizisten, der sich 2019 auch um das Bürgermeisteramt beworben hatte. Mit einem Blumenstrauß und einem Präsent wurde Reinhard Meyer verabschiedet. Für ihn rückt Dieter Hinxlage (Bündnis 90/Grüne) nach.

Da die Umweltpartei nur mit einer Person im Rat vertreten ist, hat sie keinen Fraktionsstatus und keinen Anspruch auf einen stimmberechtigten Sitz in einem Fachausschuss. Als beratendes Mitglied war Meyer bislang im Planungs- und Verkehrsausschuss aktiv. Genau diesen Platz wird auch Dieter Hinxlage künftig einnehmen.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde darüber beraten, ob der Ehrenamtspreis in Garrel wieder eingeführt werden soll. Die CDU hatte einen entsprechenden Antrag gestellt, der einstimmig beschlossen wurde. Erstmals wird es diese Auszeichnung aller Wahrscheinlichkeit nach im kommenden Jahr geben. Der Preisträger beziehungsweise die Preisträgerin soll eine Reihe von Vergünstigungen für das entsprechende Jahr erhalten, wie beispielsweise eine Jahreskarte für das Hallenbad. Darüber hinaus werden sie als Ehrengäste zu Veranstaltungen der Gemeinde eingeladen. Ein Beispiel dafür wäre die Jubiläumsveranstaltung zum 150-jährigen Bestehen Garrels am 1. Juli.

Abfrage zur Ganztagsschule wird ausgewertet

Um einen Sachstandsbericht zum Thema Ganztagsschule an der Grundschule Garrel hatte die SPD gebeten. Dabei ging es den Sozialdemokraten unter anderem um die Frage, ob es bereits Anmeldezahlen gebe und gegebenenfalls wie hoch der prozentuale Anteil der Schüler an der Ganztagsbetreuung ist. Das Ergebnis der verbindlichen Abfrage liege zwar noch nicht vor, hieß es auf der Sitzung. Gleichwohl geht man anhand von Erfahrungswerten anderer Schulen davon aus, eine Beteiligung von rund 60 Prozent zu haben. Das entspräche 240 von 400 Schülerinnen und Schülern. Eine unverbindliche Umfrage im März hatte eine Teilnahmequote von 41 Prozent an allen 4 Tagen ergeben. 49 Prozent wollten zunächst noch nicht mit von der Partie sein und 10 Prozent waren unschlüssig.

Das erforderliche Betreuungsangebot werde derzeit gesammelt, bearbeitet und organisiert, hatte die Schule mitgeteilt. Damit werde der Starttermin zum Schuljahr 2022/23 gesichert. Für die Mensa und die Mittagsverpflegung wird man auf eine Lösung aus Containern setzen. Dies sei zwar nicht ganz billig, ermögliche aber die Aufrechterhaltung des Betriebes, wie Bürgermeister Höffmann gegenüber der Redaktion erklärte. Gleichzeitig soll mit dem Neubau der Mensa begonnen werden und wenn die Küche dort einziehen kann, übernimmt die Verwaltung die Container, um diesen Trakt zu sanieren.

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