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Ganztagsbetreuung: Neue Räume in St.-Martin-Schule "ein Gewinn"

Geld im Haushalt gab es für die Maßnahme nicht, doch der Rat stimmte den Plänen außerplanmäßig zu, da staatliche Fördergelder greifen. Rund 100 Kinder werden nachmittags betreut.

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Einweihung: Die Verantwortlichen von Schule, Verwaltung und Kirche überzeugen sich mit Schülern von den neuen Räumen. Foto: Wimberg

Einweihung: Die Verantwortlichen von Schule, Verwaltung und Kirche überzeugen sich mit Schülern von den neuen Räumen. Foto: Wimberg

Wunschdenken, das wusste auch Rektorin Rita Schorling, als sie immer mal wieder in lockeren Gesprächen mit der Verwaltung auf neue und eigene Räume für den Ganztagsbereich ihrer St.-Martin-Schule hinwies. Dass sie Wirklichkeit werden, „daran hat niemand geglaubt“, betonte die Schulleiterin nun bei der offiziellen Einweihung von zwei Gruppenräumen, die per Trennwand auch zu einem werden können.

Lichtdurchflutet und mit direktem Zugang zum „grünen Klassenzimmer“ ist der Anbau „ein Gewinn, der von unseren Schülern täglich und gerne genutzt wird“, dankte Schorling der Verwaltung mit Bürgermeister Hermann Block und Josef Runden, zuständig für Gebäude und Schulen. Ein besonderes Lob ging an den Bauhof, der den Außenbereich mit Gartengelände wieder attraktiv hergestellt habe.

Wie der Verwaltungschef mitteilte, sei es einem Förderprogramm des Landes zu verdanken gewesen, die Maßnahme tatsächlich zu realisieren. Geld im Haushalt gab es nicht, doch der Rat segnete die außerplanmäßige Ausgabe komplikationslos ab. Die weitere Hürde „gestern anzufangen und morgen abzurechnen“ wurde ebenfalls genommen und der vorgegebene sportliche Zeitplan von einem halben Jahr eingehalten. „Am 15. Juli 2021 haben wir begonnen, am 17. Dezember waren wir fertig“, informiert Block.

Gemeinde muss lediglich rund 47.000 Euro schultern

Rund 182.000 Euro lautete die Kalkulation –  abzüglich der Fördergelder vom Land in Höhe von 112.000 Euro und der Kreisschulbaukasse in Höhe von rund 23.000 Euro muss die Gemeinde lediglich noch rund 47.000 Euro schultern. „Gut angelegtes Geld“, unterstrich der Bürgermeister, der „viele fröhliche Stunden“ wünschte, während die Rektorin auch im Beisein von Konrektorin Susanne Michalik-Quent und Fördervereinsvorsitzenden Christine Grafe über die große Resonanz der Ganztagsbetreuung informierte. Von 302 Grundschülern nehmen mittlerweile rund 100 Mädchen und Jungen am Nachmittagsprogramm teil, das nach dem Mittagessen mit Hausaufgabenbetreuung, Schwimmen, Lesen und vielem mehr lebendig gestaltet wird.

Und das ab jetzt in modernen und flexibel nutzbaren vier Wänden, die während der kleinen Feier von Bösels Pfarrer Stefan Jasper-Bruns und seiner evangelischen Kollegin Nicole Ochs-Schultz eingesegnet wurden.

Architekt Frank von Garrel hob die Zusammenarbeit mit der Schule hervor und dankte den beteiligten Handwerkern für ihre „super Arbeit“.

Präsente gab es zur Einweihung auch: Hermann Block überreichte ein Bild und lud die Schüler traditionell zum Schaumkussessen ein, bevor er sich mit den Gästen im coronakonformen kleinen Kreis Kaffee und Canapés schmecken ließ.

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