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Für neuen Barfußpfad beim Haus im Moor gibt's Geld

Die Bingo-Umweltstiftung unterstützt 2 Projekte in Arkeburg . 4650 Euro fließen in die Naturanlage.

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Scheuen das kühle Nass nicht: Willibald Meyer (Förderverein Goldenstedter Moor), Alina Stöver und Karsten Behr (Niedersächsische Umweltstiftung) wagen sich an alle Stationen des Barfußpfads. Gesa Wiechering (hinten, von links), Tabea Stöver sowie Thea und Pia Hasenbeck können der Idee von Friedhelm Piepmeyer ebenfalls viel abgewinnen. Foto: C. Meyer

Scheuen das kühle Nass nicht: Willibald Meyer (Förderverein Goldenstedter Moor), Alina Stöver und Karsten Behr (Niedersächsische Umweltstiftung) wagen sich an alle Stationen des Barfußpfads. Gesa Wiechering (hinten, von links), Tabea Stöver sowie Thea und Pia Hasenbeck können der Idee von Friedhelm Piepmeyer ebenfalls viel abgewinnen. Foto: C. Meyer

Da ließen sich Karsten Behr, Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung, und Willibald Meyer, Vorsitzender des Fördervereins Goldenstedter Moor, nicht lange bitten. Gemeinsam mit Gesa Wiechering (11), Tabea (6) und Alina (8) Stöver sowie Pia (8) und Thea (6) Hasenbeck erkundeten sie den neuen Barfußpfad beim Haus im Moor. Behr, Meyer und Alina zeigten sich besonders mutig und wateten, trotz der nicht mehr ganz so sommerlichen Temperaturen, durch das Moorwasserbecken.

Im Rahmen des Projekts "Naturbegeistert" hat die Bingo-Umweltstiftung die Einrichtung des neuen Barfußpfads mit 4650 Euro gefördert, ließ Behr wissen. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Stiftung wurde das Projekt mit dem Umweltbildungszentrum Schubz ins Leben gerufen. Ziel sei es, so Behr, Kinder und Jugendliche für Natur zu begeistern – wie beim Haus im Moor mit dem Barfußpfad. Der Barfußpfad beinhalte Materialien, die auch natürlich im Moor vorkommen, erklärte Friedhelm Piepmeyer, der die Idee dazu hatte. Er engagiert sich ehrenamtlich beim Naturschutz- und Informationszentrum (NIZ) "Haus im Moor" in Goldenstedt.

Eine weitere Idee von ihm sei ebenfalls schon bewilligt worden, sagte Antje Lütkemeier vom Umweltbildungszentrum Schubz. Unter dem Motto "Ich sehe und erkenne" finanziert die Stiftung mit 2180 Euro Ferngläser und Bestimmungsbücher, die Kinder beim Beobachten von Tieren nutzen können. Willibald Meyer jedenfalls freute sich über die Unterstützung der Stiftung und verhehlte nicht, dass er sich auch künftig über Zuwendungen freue. Ideen dafür hat Piepmeyer auf jeden Fall schon: So sollen Mikroskope her, um das Moor und seine winzigen Bewohner noch besser kennenzulernen.

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