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Für Kinder: Mini-Schleuse soll vor dem Moor- und Fehnmuseum entstehen

Die Schleuse "Osterhausen" im Elisabethfehnkanal ist fertig. Nun will eine Bürgerinitiative eine Miniatur-Schleuse zur Veranschaulichung für Kinder bauen. Der Kulturausschuss findet die Idee gut.

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Frei für die Schiffverkehr: Die "echte" Schleuse "Osterhausen". Ein 3 Meter großes Modell soll nun vor dem Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn gebaut werden. Foto: Passmann

Frei für die Schiffverkehr: Die "echte" Schleuse "Osterhausen". Ein 3 Meter großes Modell soll nun vor dem Moor- und Fehnmuseum in Elisabethfehn gebaut werden. Foto: Passmann

Es ist noch nicht lange her, da wurde die Schleuse "Osterhausen" im Elisabethfehnkanal erneuert und für den Schiffsverkehr wieder freigegeben. Dass die Schleuse und der Kanal gerettet wurde, verdankt man der Bürgerinitiative (BI) "Rettet den Elisabethfehnkanal". Um zukünftigen Generationen und insbesondere den Kindern die Funktionsweise einer Schleuse nahezubringen, möchte die BI ein Modell einer Kanalschleuse für das Außengelände des Moor- und Fehnmuseums Elisabethfehn erstellen lassen. Das war nun Thema im Ausschuss für Kultur-, Sport- und Tourismus der Gemeinde Barßel.

Die Museumsleitung stehe dem Vorhaben sehr positiv gegenüber, teilten die Mitlieder der BI mit. Grundlegende Planungen lägen vor. So ist das Modell zirka 3 Meter lang und kann spielerisch von den Kindern bedient werden. Rund 15.000 Euro kostet das Projekt.

Positiv standen die Mitglieder des Ausschusses dem Vorhaben gegenüber und bewilligten einen Zuschuss bis zu 3.000 Euro. "Es ist von kultureller Bedeutung für die Region, daher haben wir hier die Sportförderrichtlinien herangezogen", begründete Bürgermeister Nils Anhuth in der Sitzung. "Die Kinder wissen gar nicht, wie eine Schleuse funktioniert. Daher begrüßen wir von der SPD das Vorhaben", sagte Ratsfrau Gunda Schröder. Dem schloss sich von der CDU Hans Eveslage an, der auch Vorsitzender des Fördervereins des Museums ist. "In die Schleusenkammer soll dann das Schiff 'Johanna' reingestellt werden. Auch kann man in die Schleusenkammer reingehen und durch Fenster dann in die Johanna blicken", erklärte Eveslage.

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