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Frischer Wind weht durch den "StadtgARTen"

Die Stadt Vechta gibt die Organisation der Garten- und Kunsthandwerk-Ausstellung erstmals in fremde Hände. Neue Ideen sollen das Angebot im Zitadellenpark zusätzlich beleben.

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Bequemes Plätzchen für den Garten: Ferdinand Büsching hat seine Strandkörbe schon mehrfach bei den Barnstorfer Gartentagen präsentiert. Nun kommt der Händler aus Raddestorf auch zur Ausstellung nach Vechta.  Foto: Speckmann

Bequemes Plätzchen für den Garten: Ferdinand Büsching hat seine Strandkörbe schon mehrfach bei den Barnstorfer Gartentagen präsentiert. Nun kommt der Händler aus Raddestorf auch zur Ausstellung nach Vechta.  Foto: Speckmann

Gute Nachricht für alle Menschen, die kreative Anregungen zur Gestaltung und Verschönerung ihres heimischen Grüns suchen: Der „StadtgARTen“ feiert nach zweijähriger Zwangspause sein Comeback in Vechta. Die Garten- und Kunsthandwerk-Ausstellung geht am 21. und 22. Mai (Samstag/Sonntag) im Zitadellenpark über die Bühne. Dabei wird ein frischer Wind durch das Programm wehen.

Bisher hatte das Team des Museums im Zeughaus unter Leitung von Kai Jansen die Ausstellung organisiert. Die 20. Auflage wird nun erstmals von Birgit Rehse ausgerichtet. Laut Mitteilung der Stadtverwaltung hat die selbstständige Tourismus- und Eventmanagerin aus Bad Bevensen bereits über Jahre vielfältige Erfahrungen in der Organisation vergleichbarer Märkte gesammelt. Dieses Wissen soll sich nun auch für Vechta auszahlen.

Für die Verwaltung ist der Charakter des Events wie maßgeschneidert für Rehse. Ihre Ideen sollen die Ausstellung zusätzlich beleben. Das wünschen sich auch die politischen Gremien des Stadtrates. Sie haben im Sommer 2020 entschieden, die Organisation in neue Hände zu geben. „Uns war wichtig, dass der Charakter der Veranstaltung, vor allem aber auch der freie Eintritt für Besucher erhalten bleibt“, sagt Bürgermeister Kristian Kater (SPD).

Freut sich auf ihre Premiere in Vechta: Tourismus- und Eventmanagerin Birgit Rehse aus Bad Bevensen. Foto: privatFreut sich auf ihre Premiere in Vechta: Tourismus- und Eventmanagerin Birgit Rehse aus Bad Bevensen. Foto: privat

Der Start unter neuer Regie war bereits für 2021 geplant. Die Corona-Lage machte den Beteiligten aber nach der Absage 2020 erneut einen Strich durch die Rechnung. Der Bürgermeister ist schon gespannt auf Rehses Einfluss auf die Ausstellung. Sie bringe gute Kontakte zu Keramikern, Künstlern, Handwerkern und Designern mit, von denen auch die Veranstaltung in Vechta profitieren solle.

Aussteller nutzen erstmals die Rasenfläche

Rehse möchte einen Fokus auf anspruchsvolles Kunsthandwerk legen. Ein weiterer Schwerpunkt wird ein umfangreiches Gartenangebot sein. Dazu zählen Pflanzen, Möbel und Dekorationen. Die Aussteller reisen zum Teil von weit her an. Sie bauen ihre Stände zum ersten Mal auf den Rasenflächen des Zitadellenparks auf. Der neue Standort im Grünen ist auch ein Wunsch der neuen Ausrichterin.

„Mit der Organisation hochwertiger Keramik- und Designermärkte möchte ich dem Trend Rechnung tragen, ausgefallenes Design zu präsentieren, das handwerklich aufwendig und nachhaltig mit natürlichen Stoffen hergestellt wird und regional unterschiedliche traditionelle Wurzeln hat. Mehr denn je ist altes Handwerk heute wieder modern und in allen Altersgruppen nachgefragt“, erklärt Rehse.

Auch Skulpturen für Haus und Garten

Auf die Besucher warten Unikate und Kleinserien, die von den Künstlern, Handwerkern und Designern nach eigenen Entwürfen selbst angefertigt werden und somit den Charakter des Besonderen und Einzigartigen haben. Edler Schmuck, maßgeschneiderte Mode und Accessoires, Nützliches und Dekoratives aus Keramik, Glas, Metall oder Holz, aber auch Skulpturen für Haus und Garten gehören zum Angebot.

Der „StadtgARTen“ hat eine beachtliche Tradition. Fast 25 Jahre ist die Veranstaltung vom städtischen Museum mit großem Engagement ausgerichtet worden – und das, obwohl eine Gartenausstellung nicht zwingend zu den Aufgaben einer solchen Einrichtung zählt. Doch dann kam die Überlegung auf, die Leitung in die Hände einer erfahrenen Agentur zu geben, die das Konzept mit neuen Ideen und Impulsen weiterentwickelt. Das Museumsteam erhält dadurch zusätzliche Zeit für museale Aufgaben.

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