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Friesoyther Seniorenbeirat hat in einem Jahr "schon einiges auf den Weg gebracht"

Zu den bisherigen Aktionen der insgesamt sieben Mitglieder zählte auch die Anschaffung von zehn Parkplatzschildern für Senioren. Zwei von ihnen wurden am Friesoyther Krankenhaus platziert.

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Setzen sich für die Senioren ein (von links): Brigitte Atorf, Hilde Meyer, Josef Flatken, Gerhard Dumstorff, Anne de Buhr, Horst Grund und Heiner Schütte. Foto: Seniorenbeirat

Setzen sich für die Senioren ein (von links): Brigitte Atorf, Hilde Meyer, Josef Flatken, Gerhard Dumstorff, Anne de Buhr, Horst Grund und Heiner Schütte. Foto: Seniorenbeirat

Der Parkplatz für Senioren ist großzügig ausgewiesen, und das Hinweisschild informiert mit dem Zusatz „Stadt Friesoythe – Seniorenbeirat“ auch über den Initiator der Idee. „Damit wollten wir nicht zuletzt und ganz bewusst auf uns aufmerksam machen“, begründet Vorsitzender Heiner Schütte, der mit seinen sechs Mitstreiterinnen und Mitstreitern seit 1 Jahr im Amt ist.

Da es zuvor noch keinen Seniorenbeirat gegeben hat, „sind wir natürlich noch dabei, uns und unsere Arbeit vorzustellen“, so Schütte, der jedoch auch Missverständnisse ausräumen musste. So habe manch Mitglied einer Seniorengemeinschaft gedacht, „wir seien eine Konkurrenzvereinigung“, verwies der 66-Jährige auf den ein oder anderen Anruf und stellte dabei klar: „Wir haben einen politischen und keinen gesellschaftlichen Auftrag." Und den möchten die Mitglieder in der gesamten Stadt mit allen Ortsteilen erfüllen.

Mit dem Blick auf die vergangenen 12 Monate sei schon einiges auf den Weg gebracht worden. Die insgesamt zehn Parkplatzschilder sind mit Unterstützung der Stadt noch nicht alle platziert, doch die Standorte größtenteils in der Innenstadt festgelegt worden, da dafür in den Ortsteilen so gut wie kein Bedarf gesehen wurde.

Bereits aufgestellt: insgesamt zwei Schilder, die am Friesoyther Krankenhaus platziert wurden. Foto: WimbergBereits aufgestellt: insgesamt zwei Schilder, die am Friesoyther Krankenhaus platziert wurden. Foto: Wimberg

„Gute Gespräche“ habe es bei einem Treffen mit Ortsvorstehern gegeben, auf deren Kooperation die Mitglieder setzten. Der Seniorenbeirat vertritt grundsätzlich die Interessen und Anliegen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner in den verschiedenen Bereichen der Kommunalpolitik. Dazu gehören insbesondere beratende Stellungnahmen, Empfehlungen für den Stadtrat und dessen Ausschüsse.

Rat und Verwaltung liegt zurzeit ein Antrag auf Änderung der Hundesteuersatzung vor. Alleinstehende Senioren mit kleiner Rente, für die ihr vierbeiniger Freund vielfach ein besonderer Lebensinhalt bedeutet, sollen von der Steuer befreit werden. „Angesichts der Preissteigerungen, die derzeit auch Futter und medizinische Verpflegung betreffen, ein mehr als aktuelles Thema“, so Schütte. Inwieweit der Beirat auch die Politik für seinen Vorstoß gewinnen kann, bleibt jetzt abzuwarten.

Beirat setzt auf die Zusammenarbeit mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt

Der Beirat spricht sich darüber hinaus für die Teilnahme beim Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Cloppenburg aus. Die geplante Zusammenarbeit und Unterstützung sei bereits vereinbart worden. Über die Mitgliedschaft im Landesseniorenrat sind weitere Projekte vorgesehen, Informationen der Bundesarbeitsgemeinschaft werden aus Hannover weitergegeben. Wer an Antragstellungen und Mitteilungen interessiert ist, kann sich unter seniorenbeirat@friesoythe.de melden und erhält den Schriftverkehr.

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