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Friesoyther Pferdefans "über ein Stück Normalität" erleichtert

Der Reit- und Fahrverein nutzte den Lockdown für anfallende Arbeiten und dankt für die Solidarität der Mitglieder. Nach der Zwangspause gibt es neue menschliche und auch tierische Mitarbeiter.

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Vorstand zeigt sich zuversichtlich: Friedrich Hagedorn, Ina Stuke, Jessika Lanfer, Jennifer Haneke (vorne, von links) und Gerd Böker, Ilka Gerdes, Hendrik Vahle, Imke zur Brügge, Dorothea Schunke und Sandra Becker (hinten, von links). Foto: Wimberg

Vorstand zeigt sich zuversichtlich: Friedrich Hagedorn, Ina Stuke, Jessika Lanfer, Jennifer Haneke (vorne, von links) und Gerd Böker, Ilka Gerdes, Hendrik Vahle, Imke zur Brügge, Dorothea Schunke und Sandra Becker (hinten, von links). Foto: Wimberg

Erleichtert über „ein Stück Normalität“ steigt der Reit- und Fahrverein Friesoythe in seine neue Saison ein. Größere Veranstaltungen habe die Krise nicht zugelassen, bedauerte Ina Stuke in ihrem ersten Jahresbericht als neue Vorsitzende. Der Vorstand setzte seine Energie jedoch unter anderem dafür ein, von Fördergeldern und Bundeshilfen zu profitieren, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

In diesem Zusammenhang richtete die Führungscrew ihren Dank auch an Eltern und Mitglieder, die dem Verein trotz ausgefallenen Unterrichts finanziell treu blieben und Pauschalen weiterzahlten. „Ohne Unterstützung wie diese wäre vieles nicht möglich gewesen“, betonte Ina Stuke in der Mitgliederversammlung im neuen Stallgebäude. Mit Petra Friese und Anna Meyer sind 2 neue Ausbilderinnen für den Unterricht auf Schulpferden gefunden worden. „Morita“ wurde darüber hinaus als tierische Mitarbeiterin erworben, die bald ihren Dienst antreten soll.

"Eingesparte Portokosten kommen der Jugend zugute."Ina Stuke, Vorsitzende

In Sachen Digitalisierung sitzt der Verein ebenfalls fest im Sattel: So wird der komplett neu verlegte Hallenboden nun per Steuerung gewässert, papier- und kontaktlos ist das Hallenmanagement mit allen Belegungszeiten geworden. Nicht zuletzt möchte der Verein seine Mitglieder so weit wie möglich online informieren und einladen. „Die dadurch eingesparten Portokosten sollen der Jugend zugute kommen“, betonte die Vorsitzende im Zuge einer von der Versammlung verabschiedeten Satzungsänderung.

Trotz der Pandemie gab es reitsportliche Erfolge. Der Verein gratuliert Emma Lübbers, Doreen Friese, Anna Meyer, Rene Baumann sowie Gedeon Ruven Beermann für Platzierungen der Klassen A bis S. Anna Hermes und Emily Schön punkteten im Dressursport und Arno Brünemeyer im Fahrsport.

Traditionelles Turnier 2023 auf der Burgwiese geplant

Jugendwart Gerd Böker verwies auf rund 60 Kinder im Schulsport, 3 Voltigiergruppen und eine neue Gruppe für ganz kleine Pferdefans, die auf dem Gelände an der Böseler Straße betreut werden.

Als Jugendwart fing Friedrich Hagedorn ebenfalls an, als er 1989 im Vorstand Verantwortung übernahm. Seit 1993 engagierte er sich im erweiterten Gremium, bevor er 2006 2. Vorsitzender wurde. In dieser Position bestätigten ihn die Anwesenden auch auf ihrer jüngsten Sitzung. Gleiches galt für die Beisitzer Sandra Becker und Hendrik Vahle.

Zuversichtlich zeigen sich die Friesoyther Reitsportfreunde, 2023 ihr traditionelles Turnier wieder ausrichten zu können. Inwieweit die Veranstaltung auf der Burgwiese stattfinden kann, werde mit der Stadt besprochen.

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