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Friesoyther Messdiener suchen für Zeltlagerküche Verstärkung

Nach der Corona-Pause reisen die rund 100 Teilnehmer und Betreuer nach Dinklage. Neben Spiel und Spaß soll das Essen nicht zu kurz kommen. Und dafür hoffen die Organisatoren noch auf Mithilfe.

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Fit am Herd: Für Lagerleiterin Carolin Drees sind Spaghetti Bolognese kein Problem. Foto: Wimberg

Fit am Herd: Für Lagerleiterin Carolin Drees sind Spaghetti Bolognese kein Problem. Foto: Wimberg

Spaghetti Bolognese bleiben der beliebteste Klassiker. Gefolgt von Gulasch und Leckerem vom Grill. Auf der Speisekarte ganz oben stehen ebenfalls Hamburger, aber auch der Eintopf war lecker. In den vergangenen 10 Jahren sowieso, da Mechthild Lüken „uns super bekocht hat“, schwärmt Carolin Drees und dankt der Küchenfee aus Kampe, die die Friesoyther Messdiener im Zeltlager kulinarisch verwöhnte "und auch ansonsten so viel für uns erledigt hat".

Doch nach der letzten Tour hat sie Abschied genommen – und um nicht in Teufels Küche zu kommen, „müssen wir uns neu aufstellen, denn einen Koch einstellen können wir natürlich nicht“, sagt die Lagerleiterin, die gemeinsam mit Nele Bickschlag für die 10-tägige Tour nach Dinklage federführend verantwortlich ist.

Auch für den einen oder anderen Tag ist eine Unterstützung möglich

Viele Köche verderben dabei ausnahmsweise mal nicht den Brei, denn nun sind alle Betreuer aufgefordert, die Schürzen im Wechsel umzubinden. Jede Hilfe von außen werde dennoch ausdrücklich und herzlich willkommen geheißen: „Wenn es jemanden gibt, der uns unterstützen möchte, wären wir sehr dankbar“, rührt die Lagerleitung die Werbetrommel. Dabei sei es auch möglich, zwischen dem 16. und 25. Juli nur für den einen oder anderen Tag und nicht für den gesamten Aufenthalt am Herd zu stehen.

Mechthild Lüken sei gerade damit beschäftigt, ihre Rezepte, Mengen und Portionsgrößen detailliert aufzuschreiben, damit es sich die 54 Minis und über 40 „Omis“ auch ohne sie schmecken lassen können. Die Zahl der Reiseteilnehmer habe sich nach der Corona-Pause reduziert. „Das Zeltlager hatten viele nach 2 Jahren vermutlich gar nicht mehr so im Kopf, aber auch das wird sich wieder einspielen“, zeigt sich Carolin Drees überzeugt, die mit ihrer Leitungskollegin ein junges Betreuerteam begrüßt. Für viele sei es in dieser Funktion eine Premiere. Und deshalb werden auch ganz praktische Dinge, wie der Aufbau der Zelte, im Vorfeld geübt.

Wimpelklau hat in 9 Jahren nur einmal geklappt

Carolin ist als „Omi“ seit 2013 mit dabei und ein Ende ist nicht in Sicht. „Wenn man einmal Feuer gefangen hat, geht man so schnell nicht wieder“, verrät die 25-Jährige und lacht. Die Freude, dass es „endlich wieder losgeht“, ist groß. „Alle haben Lust auf Lager und Gemeinschaft“, weiß die Friesoytherin, die als Orthopädieschuhmachermeisterin im familieneigenen Betrieb tätig ist. Nele Bickschlag ist Ergotherapeuten.

Ihre 10- bis 15-jährigen Schützlinge im Zeltlager erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel und Spaß: Sie dürfen Olympiade, Abenteuer, einer Überraschungsfahrt, Lagerrunden mit Showeffekten und vielem mehr entgegenfiebern. Wimpelklau? „Schwer möglich“, versprechen die Messdiener potenziellen Dieben. In den vergangenen 9 Jahren habe es lediglich nur einmal funktioniert. „Wir sind gut geschützt.“ Gut vorbereitet ebenfalls, wenn die Gruppe am Morgen des 16. Juli nach einem Reisesegen in die Pedale tritt und sich in Richtung Dinklager Pfadfinderzeltplatz aufmacht.

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