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Friesoyther Klinik-Angestellte fallen nach Corona-Impfung aus

Nachdem sie am Dienstag gegen Covid-19 geimpft worden waren, haben sich rund 20 Prozent der 400 Angestellten im Friesoyther St.-Marien-Hospital am Mittwoch krankgemeldet.

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Foto: Claudia Wimberg

Foto: Claudia Wimberg

Nebenwirkungen, die mit einer Corona-Impfung verbunden sind, können sich in Schüttelfrost, Fieber oder schweren Beinen äußern. Rund 20 Prozent der Mitarbeiter des Friesoyther St.-Marien-Hospitals haben sich aufgrund genau dieser Beschwerden am Mittwoch vom Dienst abgemeldet.

400 Angestellte waren am Dienstag gegen das Virus geimpft worden. „Erwartbare und gewünschte Impfreaktionen“, kommentiert Geschäftsführer Bernd Wessels und bezieht sich auf Aussagen seiner Mediziner. Aufgrund der dünnen Personaldecke wurden Operationen für Mittwoch und Donnerstag abgesagt. „Notfälle werden jedoch versorgt und wir bleiben handlungsfähig“, so Wessels.

Von den Nebenwirkungen betroffen seien Mitarbeiter aus allen Abteilungen. Wie Wessels mitteilte, seien die Symptome beim Impfstoff AstraZeneca bei der ersten Impfung eingetreten, bei Biontech nach der zweiten, „wobei unsere mit Biontech geimpften Senioren im Gegensatz zum Pflegepersonal kaum Symptome zeigten.“ Zwei Tage sei mit Beschwerden zu rechnen, „so dass wir am Freitag wieder auf Normalbetrieb laufen“, so der Geschäftsführer.

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