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Friesoyther Kaplan verabschiedet sich nach Vechta: "Man sieht sich"

Auch Hund Chica war beim Abschiedsgottesdienst dabei, den Cosmin Croitoru in der St.-Marien-Kirche feierte. Im Pfarrgarten gab es für den 34-Jährigen dann viele gute Worte und Wünsche.

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Mannschaftskamerad: Fußballer des SV Marka Ellerbrock wünschten ihrem Teamkollegen Cosmin (Zweiter von rechts) alles Gute. Foto: Wimberg

Mannschaftskamerad: Fußballer des SV Marka Ellerbrock wünschten ihrem Teamkollegen Cosmin (Zweiter von rechts) alles Gute. Foto: Wimberg

Mit einem lebendigen Schaf auf dem Schoß hat er die Osterbotschaft verkündet. Vor einigen Monaten ist Cosmin Croitoru dann auf den Hund gekommen, mit dem er nun auch seinen letzten Gottesdienst in St. Marien gefeiert hat.

Der Kaplan wechselt von Friesoythe nach Vechta, wo er das Seelsorgeteam von St.-Mariä-Himmelfahrt unterstützen wird. Für seine „individuelle Note“, mit der er die Kirchengemeinde geprägt habe, dankte ihm Henning Jansen als stellvertretender Vorsitzender des Pfarreirates.

Der in Rumänien geborene Geistliche habe sich in besonderem Maße auch für seine Landsleute eingesetzt, war Übersetzer „und im besten Sinne Ansprechpartner“. Sein „Moin“ zu Beginn eines Gottesdienstes sei ebenso nicht wegzudenken gewesen wie „Cosmin und der Fußball“. Mit Leidenschaft und Teamgeist war der 34-Jährige auch in der Jugendarbeit unterwegs. „Es war uns eine Ehre“, betonte Jansen am Ende, ein lang anhaltender Applaus folgte. Auch Pfarrer Christoph Winkeler dankte für die Einsatzbereitschaft und überreichte als Andenken eine Stola.

Menschen kennengelernt und ins Herz geschlossen

Viele weitere Präsente und gute Wünsche gab es beim  anschließenden Empfang im Pfarrgarten. Unter den Gästen, Kollegen und Wegbegleitern waren auch Vertreter der Messdienergruppen aus allen Ortsteilen sowie Teammitglieder des SV Marka Ellerbrock, die in den Vereinsfarben das "Finale" mit ihrem Mannschafskameraden bestritten.

In seiner Friesoyther Zeit habe er viele Menschen kennengelernt „und einige ins Herz geschlossen“, sagte Croitoru. Er forderte die Anwesenden auf, auch unter widrigen Bedingungen offen und ehrlich zu bleiben und Gutes zu tun. „Halten Sie am Gemeindeleben fest, denken Sie an uns Priester und das Pastoralteam, denn wir sind auch nur Menschen.“

Der 2015 geweihte Geistliche packt nun nach 4 Jahren St. Marien seine Koffer, aber zeigte sich am Ende überzeugt: „Man sieht sich.“

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