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Friesoyther Friedensgang sorgt für bewegende Bilder

Pastor Christoph Winkeler und Bürgermeister Sven Stratmann freuen sich über die große Beteiligung beim Friedensgang am Sonntagabend. Eine Neuauflage ist nicht ausgeschlossen (mit Video).

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Stimmungsvoll: Über 300 Menschen zogen am Sonntagabend durch die Friesoyther Innenstadt und versammelten sich zum Gebet an der Friedensglocke im Stadtpark.   Foto: Stix

Stimmungsvoll: Über 300 Menschen zogen am Sonntagabend durch die Friesoyther Innenstadt und versammelten sich zum Gebet an der Friedensglocke im Stadtpark.   Foto: Stix

Mehrere hundert Meter lang zog sich am Sonntagabend der von der katholischen Kirchengemeinde St. Marien und von der Stadt Friesoythe organisierte Friedensgang durch die Innenstadt. Mit Kerzen und Lampen demonstrierten mehr als 300 Menschen ihre Solidarität mit der Ukraine, ihren Protest gegen den Krieg und ihre Hoffnung auf Frieden.

"Man merkt eine große Hilflosigkeit, gerade auch bei Kindern und Jugendlichen", sagt Pastor Christoph Winkeler. Er hatte überlegt, was man dagegen machen könne und vergangenen Dienstag (8. März) der Stadtspitze schließlich einen Friedensgang vorgeschlagen. "Wir haben das Ehrenmal für die Kriegsopfer als Erinnerung an den Schrecken des Krieges und die Friedensglocke als Mahnmal", erläutert er. Aus der Verbindung der beiden Orte lasse sich gut ein Zeichen der Hoffnung und des Friedens setzen.

Sowohl Winkeler als auch Bürgermeister Sven Stratmann zeigten sich am Montag beeindruckt und überwältigt vom Zuspruch, den der kurzfristige Aufruf zum Friedensgang gefunden hatte. "Ich war positiv überrascht, dass so viele, auch Kinder und Jugendliche, teilgenommen haben", sagt Winkeler. "Das war sehr bewegend." Stratmann spricht von einer "beeindruckenden Stimmung mit bewegenden Bildern" im Stadtpark. "Man konnte spüren, dass niemand mit dem schrecklichen Vorgehen Putins einverstanden ist, dass dieses gemeinschaftlich verurteilt wird", sagt er. Eine Wiederholung sei denkbar, aber noch nicht konkretisiert, sagt Winkeler. Stratmann könnte sich vorstellen, dafür weitere Partner für ein „Friesoyther Bündnis für den Frieden“ mit ins Boot zu holen.

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