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Friesoyther erkunden Fjorde und Wälder in Norwegen

Rund 100 Teilnehmer aus der Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe zelten in der Natur Norwegens. Das Vamos-Lager besteht inzwischen seit 40 Jahren.

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Unterwegs auf dem Wasser: Mit dem Kanu erkundeten die Friesoyther die Seenlandschaft in Norwegen. Auch Mountainbike- und Wandertouren stehen auf dem Programm. Foto: Elsen

Unterwegs auf dem Wasser: Mit dem Kanu erkundeten die Friesoyther die Seenlandschaft in Norwegen. Auch Mountainbike- und Wandertouren stehen auf dem Programm. Foto: Elsen

Hohe Berge, karge Fjelle, tiefe Fjorde und atemberaubend schöne Bilder – dafür ist Norwegen bekannt. Seit mehr als einer Woche haben mitten in dieser Landschaft rund 100 Friesoytherinnen und Friesoyther ihr Lager aufgeschlagen. Sie bilden das diesjährige Vamos-Lager der katholischen Kirchengemeinde St. Marien. Außerdem besteht das Vamos-Lager in diesem Jahr seit 40 Jahren, berichtet die Kirchengemeinde.

Nach Temperaturen um die 38 Grad – wie in Friesoythe – habe die Gruppe in den letzten Tagen im Lager zwar vergeblich gesucht, dennoch wurden die Lagerteilnehmer mit viel Sonne verwöhnt, heißt es weiter in der Mitteilung der Kirchengemeinde. „Für norwegische Verhältnisse hatten wir sehr gutes Wetter. Bis jetzt hat es kaum geregnet und die Sonne war jeden Tag mit dabei – und bis zu 25 Grad wurde es dann auch schon mal“, erklärte Heiner Elsen in der Mitteilung der Kirchengemeinde, der zusammen mit Michael Kruse wieder die Lagerleitung bildet.

Gleich in den ersten 3 Tagen ging es raus in die Natur – das Rekord-Lager wurde dafür jeweils in drei Gruppen aufgeteilt, die entweder zu Fuß, im Kanu oder mit dem Mountainbike die skandinavische Wildnis unsicher machten. „Dabei hatten wir perfekte Wetterbedingungen und sehr gut gelaunte Teilnehmende“, sagt Lagerleiter Kruse. Unter anderem standen Gipfeltouren oder Kanufahrten auf zwei Seen auf dem Programm.

Friesoyther erkunden größte Hochebene Norwegens

Um für viel Abwechslung bei den Aktivitäten zu sorgen, stand am Freitag eine Ausflugsfahrt mit dem Reisebus an. Es ging quer durch die Hardangervidda, die größte Hochebene Norwegens, berichtet die Kirchengemeinde. Die baumarme und schroffe Landschaft beeindruckte die Friesoytherinnen und Friesoyther so sehr, dass genau dort der Vamos-Schriftzug aus den Lagerteilnehmern gebildet werden musste, heißt es weiter. Die mitgebrachte Drohne hätte dieses einmalige Bild möglich gemacht. Am Ende der Tour besuchte das Lager dann noch die Voringsfossen, eine der größten Wasserfälle des Landes, so die Friesoyther. Dort stürzt das Wasser rund 180 Meter in die Tiefe.

Auf einen Blick: Rund 100 Friesoyther des Vamos-Lagers stehen in der Hardangervidda, die größte Hochebene Norwegens. Foto: ElsenAuf einen Blick: Rund 100 Friesoyther des Vamos-Lagers stehen in der Hardangervidda, die größte Hochebene Norwegens. Foto: Elsen

Am Samstag habe dann das große Highlight des Lagers stattgefunden – die Mehrtagestouren, betont die Kirchengemeinde. Als Wanderer, Kanufahrer und Mountainbiker teilte sich die Gruppe in drei kleine Teams auf, die jeweils auf einem anderen Zeltplatz mitten in der Natur übernachteten. Auch dabei hatten die Teilnehmer der Jubiläumsfahrt laut Bericht der Kirchengemeinde wieder Glück mit dem Wetter. „Erst nach den Touren fing es an zu regnen. Somit konnten alle drei Teams schöne Abende am Lagerfeuer genießen und trockenen Fußes wieder ins Hauptlager in Hemsedal zurückkehren“, sagte Heiner Elsen, der in diesem Jahr nach 20 Jahren aus dem Vamos-Team ausscheiden wird.

Nicht weniger spektakulär werde das Programm in den nächsten Tagen, so die Organisatoren. Unter anderem steht noch die große Wanderung durch den Jotunheim-Nationalpark an und in den Abendstunden werden die Friesoyther weiter versuchen, auf Elch-Safaris die imposanten Tiere in Norwegen zu entdecken. „Bis jetzt hatten wir auf jeder Safari Erfolg. Das muss man auch erst mal hinkriegen“, so Kruse weiter.

Gegen Ende des Lagers gibt es eine große Vamos-Party

Gefeiert werde dann natürlich auch noch gegen Ende des Lagers auf der schon fast legendären Vamos-Party, heißt es. Ebenfalls wurden schon zwei Gottesdienste gefeiert, die durch das Pray-Team von Vamos und Pfarrer Aby Puthukulangara gestaltet wurden.

Am Samstagmorgen ist dann die Rückkehr nach Friesoythe geplant. „Wenn es so weitergeht, wie in den letzten Tagen, kann man schon jetzt von einem großen und erfolgreichen Lager 2022 sprechen. Alle Teilnehmenden ziehen beim Programm sehr gut mit und sind bei bester Laune“, resümierte Heiner Elsen.

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