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Freunde mit Stacheln: Kinder lernen, wie man einen Igel aufpeppt

Sie waren das Thema einer Ferienfreizeit in der Katholischen Akademie Stapelfeld. Die Auswilderung der Tiere ist als Film-Dokumentation erhältlich.

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Wissen jetzt, wie man verletzte Igel wieder aufpeppt: Die Kinder der Erlebniswoche „Mach mal blau“ haben in der Akademie viel über die stacheligen Säuger kennengelernt. Foto: Rolfes

Wissen jetzt, wie man verletzte Igel wieder aufpeppt: Die Kinder der Erlebniswoche „Mach mal blau“ haben in der Akademie viel über die stacheligen Säuger kennengelernt. Foto: Rolfes

Auswilderung geglückt: 6 junge Igel sind zurück in der Natur. Wie das in nur wenigen Monaten geklappt hat, haben sich jetzt die Kinder der Ferienfreizeit in der Katholischen Akademie Stapelfeld angeschaut – und zwar über ein Lehr-Video.

Das Projekt „Igel auswildern – Unterwegs mit Judith und Marie“ haben Marie Tebel und Judith Klinker in den vergangenen Monaten an der Katholischen Akademie Stapelfeld begleitet. Die beiden Frauen haben ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) in der Einrichtung geleistet. In dessen Rahmen haben sie die Igel für ihre Auswilderung vorbereitet und das Ganze per Video dokumentiert. Zum Abschluss ihres FÖJ konnten sie den fertigen Videofilm nun präsentierten – und haben dafür ein positives Feedback bekommen.

„Judith Klinker und Marie Tebel haben sich sehr für das Igel-Projekt engagiert und wir freuen uns, dass wir den Igeln hier einen naturnahen Lebensraum bieten können. Außerdem steht uns mit dem Video großartiges Unterrichtsmaterial zur Verfügung, das wir in den kommenden Jahren vielfältig nutzen werden“, bedankte sich Christiane Achelwilm, KAS-Dozentin und Leiterin des Umweltzentrums, bei den beiden FÖJ-lerinnen für ihr Engagement.

Der Videofilm werde in Zukunft ein Baustein im pädagogischen Programm der schulischen Umweltbildung sein. Als anerkannter außerschulischer Lernstandort besuchten jedes Jahr zahlreiche Schulklassen die Bildungseinrichtung. Schon im kommenden Herbst könnten Grundschüler hier anhand des Videos nachvollziehen, wie kranke und verletzte Igel in der privaten Auffangstation von Roswitha und Jörg Nier aus Wulfenau (Dinklage) gepflegt und wieder aufgepäppelt werden, bis sie nach ihrem Winterschlaf im Frühjahr an einem geeigneten Standort ein neues Zuhause finden.

Die diesjährige, filmisch begleitete Igel-Auswilderung an der KAS soll aber keine einmalige Aktion bleiben, sondern sei der Startschuss für eine langfristige Kooperation. Auch in den kommenden Jahren sollen weitere Igel auf dem Gelände des Umweltzentrums sowie der KAS einen neuen Lebensraum finden. 7 Familien hätten bereits in diesem Jahr unter dem Motto „Mach mal blau“ an einer erlebnisreichen Woche teilgenommen, in der auch die Themen Ökologie, Nachhaltigkeit und Umweltschutz thematisiert wurden.

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