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Französische Austauschschüler kommen nach Garrel

Die Schüler der 8. und 9. Klasse kommen aus dem Canton de Bréré. In der nächsten Woche reisen sie mit Jugendlichen aus Garrel nach Frankreich.

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Können nach 2 Jahren Corona-Pandemie das erste Mal an einem Austausch teilnehmen: Schüler der Oberschule Garrel und des Collége Le Réflessior in Bréré. Foto: Thomes

Können nach 2 Jahren Corona-Pandemie das erste Mal an einem Austausch teilnehmen: Schüler der Oberschule Garrel und des Collége Le Réflessior in Bréré. Foto: Thomes

Nach 2 Jahren Corona-Zwangspause ist es wieder so weit: Die Oberschule Garrel konnte einen Schüleraustausch organisieren. Seit Dienstag (26. April) sind 37 französische Schülerinnen und Schüler mit vier Begleitern für eine Woche in der Gemeinde Garrel zu Gast. In der darauffolgenden Woche (3. Mai) fahren 21 Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse mit den französischen Austauschschülern nach Bléré. Eine Woche werden sie dort zusammen verbringen.

Erster Austausch seit Beginn der Corona-Pandemie

Da in den vergangenen Jahren wegen der Corona-Pandemie weder Klassenfahrten noch andere Events oder Projekte stattfinden konnten, sei der diesjährige Schüleraustausch zwischen der Gemeinde Garrel und dem Canton de Bléré ein Signal der Rückkehr zur Normalität, so Markus Berssen, Oberschuldirektor der Oberschule Garrel. "Die Schülerinnen und Schüler haben diese Durststrecke lange genug ertragen müssen. Wir sind froh, dass so ein Austausch wieder stattfinden kann", fügt der Schulleiter an.

Lange allerdings sei genau das nicht klar gewesen. "Es musste viel abgewogen werden und am Ende sind viele Notfallpläne entstanden", erklärt die Französisch-Lehrerin Vanessa Miller. Die Plus-Punkte hätten in der Abwägung aber dominiert. "Schließlich stand jedoch mehr auf der Haben-Seite", führt sie fort. Falls einige Gastfamilien innerhalb der nächsten Wochen Corona-bedingt ausfallen sollten, sei für eine Alternative gesorgt, versichert Miller. "Es gibt Ersatzfamilien. Hier in Garrel wirken zum Beispiel 36 deutsche Schülerinnen und Schüler an dem Austausch mit, obwohl selbst nur 21 mit nach Frankreich kommen", erläutert Miller.

Besuch des Heide-Parks und der Meyer-Werft geplant

In Deutschland stand zunächst ein Besuch bei der Gemeinde Garrel auf dem Programm. Weiter geplant sind ein Schultag in Garrel, ein Ausflug nach Bremen, ein Besuch im Heide-Park Soltau und schließlich am Montag ein Termin in der Meyer-Werft in Papenburg. Am Wochenende dürfen die Schüler in den Gastfamilien ihre Freizeit selbst gestalten.

Nach Frankreich werden die Oberschüler dann von drei Lehrern begleitet. Hier stehen unter anderem eine Tour durch das historische Stadtmuseum, eine Besichtigung des Schloss Chenonceau und ein deutsch-französischer Tag im sogenannten Futuroscope, einem Freizeitpark für Medientechnologie, auf dem Plan. Die ursprüngliche Organisation musste wegen der unsicheren Situation etwas zurückgestellt werden, betont Miller. In der Regel sei das Ziel, dass alle 2 Jahre ein solcher Schüleraustausch stattfinden soll.

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